Lily Zhang ließ Anröchtes Defensiv-Ass Aimei Wang keinen Satzgewinn (Bild: Dr. Stephan Roscher).
TTK Anröchte – SV DJK Kolbermoor 0:6

Keine Mühe für Kolbermoor gegen Anröchtes dezimiertes Aufgebot

Dr. Stephan Roscher 15.12.2019

Das war insgesamt natürlich mehr als nur ein Klassenunterschied. Pokalsieger Kolbermoor benötigte eine Stunde und 25 Minuten, um den mit zwei Ersatzspielerinnen aus der Verbandsliga angetretenen Gastgeber ohne Gnade mit 6:0 abzufertigen.

TTK-Vorsitzender Manfred Vogel erläutert den personellen Engpass: „Wir haben vor der Saison, als uns scheinbar sechs Spielerinnen für die Runde zur Verfügung standen, einen verbindlichen Plan gemacht, wer wann spielt. Und heute wären unsere beiden schwangeren Spielerinnen Shi Qi und Marta Golota dran gewesen. Die beiden anderen Spielerinnen hatten bereits anders disponiert und waren unabkömmlich.“

Ein Satz ging an die Ostwestfälinnen. Die beiden Stammspielerinnen Aimei Wang und Yang Henrich gestalteten das Doppel gegen Svetlana Ganina und Anastasia Bondareva eng und unterlagen mit 9:11, 11:5, 9:11 und 11:13. Ansonsten war für Anröchte nichts zu holen, auch wenn Wang gegen Lily Zhang (8:11, 8:11, 8:11) und besonders Henrich (11:13 10:12, 8:11 gegen Kristin Lang) recht gut mitspielten.

Kolbermoor bleibt Tabellendritter mit 12:4 Punkten und hat die Vorrunde abgeschlossen. Anröchte bleibt Schlusslicht mit 2:12 Zählern und müsste am 22.12. schon in Bad Driburg gewinnen, um das noch zu ändern.

„Trotz des eindeutigen Ergebnisses war es ein unterhaltsames und gleichermaßen entspanntes Spiel“, meinte Manfred Vogel. „Ich kann versprechen, dass wir in der Rückrunde nochmal angreifen werden, so groß sind die Abstände zum rettenden Ufer ja nicht.“

Kolbermoor verbuchte den zweiten 6:0-Erfolg nacheinander, doch allzu glücklich war man nicht, da auch in diesem Fall die Aufstellung des Gegners insgesamt nicht ligakompatibel war. „Wie schon gegen Langstadt wäre, nach Bekanntgabe der Aufstellung, alles andere als ein klarer Sieg eine Enttäuschung gewesen“, stellte Trainer Michael Fuchs fest. „Letztendlich freuen wir uns natürlich über die zwei Punkte, allerdings ist so ein Spiel erneut keine Werbung für die Damen-Bundesliga.“

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