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Sophia Klee konnte mit zwei Siegen in Böblingen entscheidend zum wichtigen Punktgewinn ihres Teams beitragen (Bild: Dr. Stephan Roscher).
Entscheidungen und Weichenstellungen im Damen-Oberhaus eine Woche vor Rundenende

Kolbermoor hat Platz 2 sicher, Langstadt verliert, Remis in Böblingen

Dr. Stephan Roscher 22.03.2021

Böblingen. Es war ein durchaus interessantes Wochenende in der 1. Bundesliga Damen kurz vor dem Endspurt, ein Wochenende, das die eine oder andere Entscheidung sowie Vorentscheidung erbrachte. In exakt einer Woche wissen wir mehr, denn dann sind die letzten Partien der Punktrunde 2020/21 beendet. Der SV DJK Kolbermoor hat durch das klare 7:1 gegen die SV Böblingen und die gleichzeitige 3:5-Niederlage des TSV Langstadt bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim Platz 2 und damit die direkte Halbfinalteilnahme sicher. Der Zieleinlauf 1. berlin eastside 2. Kolbermoor ist seit heute sozusagen in Stein gemeißelt. Durch den überraschenden Sieg gegen Langstadt bleibt Bingen im Rennen um den sechsten Play-off-Platz, muss dazu aber auch in Schwabhausen gewinnen und kann es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Nach dem Samstags-Remis zwischen der SV Böblingen und dem ESV Weil hatten viele schon das Scheitern von Mantz und Co. für beschlossene Sache gehalten.  

SV Böblingen – ESV Weil 4:4 

Böblingen vorne besser, Weil hinten. So könnte man die spannende Partie in der Kleinsporthalle des Böblinger Paladions, die mit einer letztlich gerechten Punkteteilung endete, auf einen kurzen Nenner bringen. Doch wir machen es gerne etwas ausführlicher.

Zu Beginn der Heim-Partie am Samstag gegen den ESV Weil am Rhein spielte Annett Kaufmann eine mächtige Vorhand gegen Weils Polina Trifonova. Es war ein sehr dominanter Auftritt der 14-Jährigen Böblingerin, die nun auch schon am Spitzenpaarkreuz zu überzeugen weiß. Auch Mitsuki Yoshida spielte enorm druckvoll gegen die Ukrainerin Ievgeniia Sozoniuk und punktete immer wieder mit ihrer beindruckenden Vorhand. 2:0 lautete der ein wenig überraschende Zwischenstand für Böblingen, Kaufmanns und Yoshidas gemeinsames Training unter der Woche hatte sich also ausgezahlt. Die 30-jährige Rosalia Behringer hatte nach einem Jahr Babypause gegen Vivien Scholz noch nicht die gewohnte Präzision in ihrem Defensivspiel. Ein sicherer Sieg für Weils Brandenburgerin, die ohnehin recht gut gegen Abwehr spielt. Nachdem Alexandra Kaufmann gegen Sophia Klee wie erwartet auch nicht punkten konnte, stand es zur Pause 2:2.  

Im Anschluss knüpfte Annett Kaufmann gegen Ievgeniia Sozoniuk da an, wo sie gegen Polina Trifonova aufgehört hatte. Dennoch schaffte es Weils Ukrainerin gegen die aggressiv attackierende junge Deutsche in den fünften Satz, den Kaufmann besonders mit starken Rückhandbällen mit 11:7 unter Dach und Fach brachte. Eine sich überzeugend präsentierende Mitsuki Yoshida konnte gegen Polina Trifonova zum 4:2-Zwischenstand für die Württembergerinnen nachlegen. Vier Punkte für Böblingen im Spitzenpaarkreuz, und das ohne Qianhong Gotsch – das hatte man vorher nicht einplanen können. Doch den Sack zuzumachen gelang nicht. Rosalia Behringer spielte zwar einen starken zweiten Satz gegen Sophia Klee, es war für sie eine deutliche Steigerung zur ersten Partie, doch es reichte nicht. Die noch sieglose Alexandra Kaufmann versuchte, gegen Vivien Scholz immer wieder mit ihrer Rückhand zu punkten und hatte damit zwei Sätze lang Erfolg. Im fünften setzte sich dennoch die Weilerin durch, der gegen Ende des durchaus spannenden Matchs plötzlich die ersehnten Angriffsschläge gelangen, die zuvor einfach nicht kommen wollten (9:11, 11:2, 9:11, 11:7, 11:6). Die leistungsgerechte Punkteteilung war besiegelt, die im Ringen um die Play-off-Plätze fünf und sechs alles offenhält. 

„Es war ein geiles Spiel“, so SVB-Trainer Volker Ziegler: „Yoshi habe ich lange nicht in einer solchen Spiellaune gesehen, Annett genauso. Rosi wird nach langer Pause wieder kommen, Alex war sehr gut. Das 4:4 ist hoch einzuschätzen, eine absolute Mannschaftsleistung, auch wenn es auf dem Papier nicht so aussieht.“ Manager Frank Tartsch äußerte sich zum Thema Play-off-Runde: „Play-off ohne Zuschauer ist nicht so prickelnd. Falls wir es erreichen, spielen wir es natürlich.“  

„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehren wir vom Spiel gegen Böblingen zurück“, sagte Doris Spiess. „Leider ist unser vorderes Paarkreuz leer ausgegangen und so wurde es nichts mit einem Sieg im Baden-Württemberg-Derby. Allerdings muss man den beiden Böblinger Spielerinnen Anett Kaufmann und Mitsuki Yoshida zugestehen, dass sie an diesem Tag einfach besser waren. Dafür glänzten Sophia Klee und Vivien Scholz mit je zwei Siegen.“ Die Abteilungsleiterin des ESV Weil fuhr fort: „Im zweiten Durchgang wurde es nochmal richtig spannend. Nachdem Sophia Klee in vier Sätzen gegen Rosalia Behringer gewann, ging das letzte Match von Vivien Scholz gegen Alexandra Kaufmann über die volle Distanz. Erst im fünften Satz setzte sich Vivien durch und sicherte damit dem ESV Weil das Unentschieden. Ein großer Schritt in Richtung Play-offs.“ 

Von Vivien Scholz liegt uns folgendes Statement vor: „Bei uns lief es so, na ja. Nicht ganz so wie erwartet und erhofft. Aber zum Glück auch nicht ganz so schlimm, wie es hätte kommen können.“ Ihr erstes Spiel verlief eher unproblematisch: „Gegen Behringer ging es recht ordentlich. Nichts Spektakuläres. Ich konnte wieder wie vor meiner Verletzung selbst Topspin ziehen und musste nicht wie in meinem letzten Punktspiel aufs Schupfen zurückgreifen. Man kann sagen, ich brauchte kein Feuerwerk abzubrennen, um mir den Sieg zu holen.“ Doch dann folgte das Match gegen die sieglose Alexandra Kaufmann und es ging für das Team um alles oder nichts: „Ich spielte mehr gegen mich selbst, es ging nichts. Keine Rückhand, kein Topspin, ach einfach alles war Käse. Ich versuchte trotz allem meine innere Mitte zu finden und positiv zu bleiben. Und irgendwie stand ich im fünften Satz und als ich fast am Verlieren war, legte sich bei mir der Schalter wieder um und ich fing doch noch an, zu spielen. Na hoffentlich hat keiner das Spiel gesehen :-).“  

SV DJK Kolbermoor – SV Böblingen 7:1 

Letztes Punktspiel für Kolbermoor – alle anderen Ligarivalen haben noch Spiele vor sich – und eine lockere Übung für den Meisterschaftsmitfavoriten aus Oberbayern gegen eine SV Böblingen, die ohne Qianhong Gotsch auf verlorenem Posten stand. Durch die überraschende Schlappe der Langstädterinnen bei Schlusslicht Bingen kann Lang und Co. nichts Schlechteres als der 2. Platz mehr passieren. Rein theoretisch könnte man die Runde sogar noch als Erster abschließen, doch das ist wirklich blanke Theorie. Dann müsste nämlich der ttc berlin eastside seine beiden noch ausstehenden Partien jeweils mit 0:8 verlieren – ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher. Den Zieleinlauf Berlin Erster, Kolbermoor Zweiter darf man seit Sonntagnachmittag folglich als fest voraussetzen.  

Zum Spiel selbst ist nicht allzu viel zu sagen, auch wenn der Gast gar nicht einmal so schlecht aussah und auch ein 2:6 im Rahmen des Möglichen gelegen hätte. Kristin Lang – Punktrundenbilanz 16:4 – gewann ihre beiden Matches gegen Annett Kaufmann und Mitsuki Yoshida souverän, Yuan Wan hatte mehr zu kämpfen, sie gab gegen Kaufmann einen Satz ab und musste gegen Yoshida sogar in den Entscheidungssatz. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Svetlana Ganina war Laura Tiefenbrunner zum Einsatz gekommen. Die 19-Jährige hinterließ einen starken Eindruck und besiegte Rosalia Behringer und Alexandra Kaufmann jeweils in 3:1 Sätzen. Behringer gelang in ihrem vierten Match des Debüt-Wochenendes doch noch der erste Sieg und gleichzeitig der Böblinger Ehrenpunkt. Ihr 3:2 über die junge Anastasia Bondareva – nach zwischenzeitlichem 0:2-Satzrückstand – war schon bemerkenswert. Doch auch Bondareva ging nicht leer aus, hatte sie doch ihr erstes Match gegen Alexandra Kaufmann souverän nach Hause gebracht.  

Das anvisierte Ziel wurde von Kolbermoor souverän erreicht. Man hatte sich vorgenommen, deutlich zu gewinnen, um den noch für möglich gehaltenen Langstädter Angriff im Fernduell abzuwehren. Doch nicht nur ersteres traf ein, die Konkurrenz spielte eben auch noch mit, sodass für den Meister von 2018 und Cupsieger von 2019 vorzeitig alles in trockenen Tüchern ist.  

Demensprechend zufrieden war Trainer und Vorstandsmitglied Michael Fuchs: „Der Sieg war denke ich auch so in der Höhe verdient. Besonders freut es mich, weil die Anzeichen erst mal nicht so gut für uns standen. Wir mussten sehr kurzfristig auf Svetlana (Ganina) verzichten, die schon nach Kolbermoor angereist war, dann aber heute Nacht so krank wurde, dass sie  nicht spielen konnte. Laura, die kurzfristig eingesprungen ist, hat ihren Job super gemacht. Aber auch ein Lob an die anderen, die alle eine konzentrierte Leistung abgerufen haben.“ Fuchs bilanziert: „Wir sind natürlich froh, dass wir, bedingt durch den Sieg von Bingen gegen Langstadt, jetzt den 2. Platz abgesichert haben und dadurch direkt fürs Halbfinale qualifiziert sind. Jetzt kann der Fokus komplett auf der Vorbereitung für die Play-offs liegen, ohne dass wir abhängig von Ergebnissen am kommenden Wochenende sind.“ 

In Böblingen trug man die erwartete Niederlage mit Fassung: „Es war klar, dass uns heute Kolbermoor Position für Position betrachtet überlegen ist. Dafür haben wir gut gekämpft und immerhin acht Sätze geholt“, unterstrich SVB-Trainer Volker Ziegler.  

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – TSV Langstadt 5:3 

Knapp vorbei ist auch daneben. Allerdings hätten die Langstädter Bundesliga-Damen bei Schlusslicht Bingen schon einen Sieg benötigt, einen möglichst klaren zudem, um weiter aussichtsreich im Rennen um Platz 2 der regulären Punktrunde zu bleiben. Denn nur dieser berechtigt zur direkten Teilnahme an den Play-off-Halbfinals. Im Fernduell mit Kolbermoor, das zu Hause beim 7:1 gegen Böblingen nichts anbrennen ließ, zog man aber mit 3:5 in Rheinhessen den Kürzeren und muss nun eben, auf welchem Platz auch immer, bereits im Viertelfinale in die Play-offs einsteigen. Es deutet vieles darauf, dass es am Ende Position 3 oder 4 für Solja und Co. wird. Da liegt man derzeit gleichauf mit Schwabhausen, entscheiden wird es sich in den restlichen beiden Auswärtsspielen am kommenden Wochenende in Weil und Böblingen. Mit bisher 1:7 Punkten spielt der ambitionierte Erstligist aus Südhessen bisher allerdings eine äußerst bescheidene Rückrunde. 

Bescheiden verlief auch das Comeback von Petrissa Solja, immerhin Nummer 19 der Weltrangliste, nach auskurierter Rückenverletzung. Ihre beiden Vier-Satz-Niederlagen gegen die Italienerin Giorgia Piccolin und die künftige Langstädterin Chantal Mantz waren nicht eingeplant, besonders gegen Piccolin hätte man das zuvor kaum für möglich gehalten. Ohne die tollen Leistungen ihrer Gegnerinnen schmälern zu wollen, konnte man deutlich erkennen, wie sehr es der TSV-Topspielerin noch an Wettkampfpraxis fehlt. Langstadts Sportlicher Leiter Manfred Kämmerer ist dennoch für die kommenden Wochen optimistisch: „Je mehr Spiele Peti jetzt macht, umso besser. Mit jedem Spiel wird sie sich wieder steigern und ich bin mir sicher, dass wir in den Play-offs dann wieder eine ganz starke Peti sehen werden.“ 

Dass man gegen beide auch gewinnen kann, stellte die aufgrund des Fehlens von Meshref/Cheng ins vordere Paarkreuz aufgerückte, routinierte Tanja Krämer unter Beweis, die ihre Matches jeweils mit 3:1 gewann. „Tanja war heute in Galaform und hat uns im Spiel gehalten“, so Coach Thomas Hauke. „Ich hatte mir für das Spiel einiges vorgenommen und bin froh, dass das so gut geklappt hat heute“, so Krämer nach der Partie. Hinten konnte Franziska Schreiner, die ihrer tollen Vorrundenform etwas hinterherläuft, zwar hauchdünn das Match gegen die Tschechin Karolina Mynarova nach Abwehr von zwei Matchbällen mit 13:11 im 5. Satz für sich verbuchen, gegen deren Landsfrau Katerina Tomanovska indes kassierte die 19-jährige Aschaffenburgerin ein glattes 0:3 und war nur im dritten Durchgang auf Augenhöhe. „Franzi ist noch jung, da fehlt noch die Stabilität, das kann passieren“, sagte Hauke. 

Ersatzfrau Alena Lemmer, selbst bundesligaerfahren, hätte das Ruder noch herumreißen können, spielte gut mit und erreichte gegen Bingens Tschechinnen jeweils den Entscheidungssatz, hatte da jedoch nicht den längeren Atem. „Alena hatte heute einen ganz bitteren Tag“, konstatierte TSV-Trainer Hauke. „Gegen zwei Vollprofis war sie nah am Sieg und stand am Ende doch mit leeren Händen da.“ Hauke räume bilanzierend ein: „Eigentlich wollten wir zwei Punkte aus Bingen mitnehmen, aber wir sind im Moment einfach noch nicht so weit, wie wir sein wollten.“ 

Bingens Vorsitzender Joachim Lautebach zeigte sich dagegen erleichtert. Sein Team hatte als klarer Außenseiter großartiges Tischtennis gezeigt. „Ein überraschender aber auch ein verdienter Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so Lautebach. Hervorzuheben sind die zwei Siege von Katerina Tomanovska gegen Lemmer und Schreiner. Durch diesen Sieg besteht jetzt sogar noch eine theoretische Chance auf die Play-off-Teilnahme.“ Dazu muss allerdings am Sonntag zwingend in Schwabhausen gewonnen werden und dann muss man schauen, was die Rivalen Weil und Böblingen machen. 

„Es war ein Überraschungssieg gegen den favorisierten TSV Langstadt“, freute sich TTG-Teammanager Frank Liesenfeld. „Unser Team hat mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt. Endlich haben wir auch mal knappe Spiele zu unseren Gunsten entscheiden können. Der Kampfgeist und die Moral unserer Mannschaft ist großartig, gerade weil man immer wieder nach "Nackenschlägen" die man nicht selbst verschuldet hat, aufsteht und weiter macht. Das zeichnet das Team am Tisch und um den Tisch aus.“

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