Frankfurt/Main. Die mediale Aufmerksamkeit für den Kinofilm Marty Supreme rückt Tischtennis aktuell in den Fokus der breiten Öffentlichkeit. In den deutschen Kinos ist der Oscarkandidat ab dem 26. Februar bundesweit zu sehen, einen Tag zuvor fällt hierzulande beim Preview in Düsseldorf mit Timo Boll der Startschuss. Boll besteht im Film in einer Nebenrolle sein erstes Hollywoodabenteuer. Die mediale Resonanz ist größer als bei vielen Sportereignissen – und bietet dem organisierten Tischtennis in Deutschland die Chance auf zusätzliche Aufmerksamkeit. Auch für Deutschlands Vereine lohnt es sich, diesen Hype aktiv aufzugreifen.
Popkultur trifft Vereinssport
Neun Oscar-Nominierungen, ein Golden Globe für Hauptdarsteller Timothée Chalamet und starke internationale Kritiken: Marty Supreme erzählt die Geschichte eines Außenseiters, der in den 1950er-Jahren vom Traum lebt, Tischtennis-Weltmeister zu werden. Inspiriert vom Leben des US-Amerikaners Marty Reisman, stellt der Film den Sport emotional, authentisch und überraschend modern dar. Damit spricht er auch Zielgruppen an, die bislang kaum Berührung mit dem organisierten Tischtennissport hatten. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Mitwirkung von Timo Boll, der im Film eine Nebenrolle übernimmt. Das exklusive Preview am 25. Februar in Düsseldorf mit Deutschlands Superstar – organisiert von Borussia Düsseldorf – unterstreicht, wie groß das Interesse auch hierzulande ist. Auch bundesweit hat der Vorverkauf für den Film an den Kinokassen begonnen. In welchem Kino in Ihrer Nähe der Film läuft? Zur Suche auf der Website des deutschen Filmverleihers Tobis
Vom Kinosaal an die Vereinstische
In Deutschland und Österreich ist die Tischtennisfirma JOOLA exklusiver Partner des Films. Ausgewählte Kinos wurden mit Tischtennistischen, Schlägern und Bällen ausgestattet. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit rund um den Film zu nutzen, um Menschen für den Sport zu begeistern – vom Kinosaal an die (Vereins-)Tische. Der DTTB unterstützt die aktive Mitgliedergewinnung durch die Auslage von Flyern – in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih und JOOLA – sowie durch eine Verlinkung auf die Vereinsmap.
Was Vereine tun können: Aus Aufmerksamkeit Begegnung machen
Mögliche Ansatzpunkte für Vereine sind:
offene Trainingsabende oder Schnupperaktionen rund um den Kinostart
Kooperationen mit lokalen Kinos („Nach dem Film an die Tische“)
niedrigschwellige Angebote für Erwachsene, Jugendliche und Familien
erhöhte Sichtbarkeit im öffentlichen Raum, etwa durch spezielle Mitmachaktionen
Aus Initiativen Begegnungen machen
Eines steht fest: Den Hype um Marty Supreme in Begegnungen oder gar langfristige Bindungen zum Tischtennissport zu überführen, ist kein Selbstläufer. Die aktuelle Aufmerksamkeit ersetzt keine nachhaltige Vereinsarbeit, kann sie aber sinnvoll unterstützen. Wer jetzt aktiv wird, kann neue Zielgruppen erreichen, Erstkontakte herstellen und Interesse langfristig in Engagement – möglicherweise sogar in einen Mitgliederzuwachs – verwandeln.
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