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A24/Tobis: Thimothée Chamalet im Film Marty Supreme
Vorverkauf hat begonnen / Nominiert für neun Oscars / Den Hype nutzen: Wie Vereine aus Aufmerksamkeit Begegnung machen

Marty Supreme: Vom Kinosaal an die Vereinstische

MS 04.02.2026

Frankfurt/Main. Die mediale Aufmerksamkeit für den Kinofilm Marty Supreme rückt Tischtennis aktuell in den Fokus der breiten Öffentlichkeit. In den deutschen Kinos ist der Oscarkandidat ab dem 26. Februar bundesweit zu sehen, einen Tag zuvor fällt hierzulande beim Preview in Düsseldorf mit Timo Boll der Startschuss. Boll besteht im Film in einer Nebenrolle sein erstes Hollywoodabenteuer. Die mediale Resonanz ist größer als bei vielen Sportereignissen – und bietet dem organisierten Tischtennis in Deutschland die Chance auf zusätzliche Aufmerksamkeit. Auch für Deutschlands Vereine lohnt es sich, diesen Hype aktiv aufzugreifen.

Popkultur trifft Vereinssport

Neun Oscar-Nominierungen, ein Golden Globe für Hauptdarsteller Timothée Chalamet und starke internationale Kritiken: Marty Supreme erzählt die Geschichte eines Außenseiters, der in den 1950er-Jahren vom Traum lebt, Tischtennis-Weltmeister zu werden. Inspiriert vom Leben des US-Amerikaners Marty Reisman, stellt der Film den Sport emotional, authentisch und überraschend modern dar. Damit spricht er auch Zielgruppen an, die bislang kaum Berührung mit dem organisierten Tischtennissport hatten. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Mitwirkung von Timo Boll, der im Film eine Nebenrolle übernimmt. Das exklusive Preview am 25. Februar in Düsseldorf mit Deutschlands Superstar – organisiert von Borussia Düsseldorf – unterstreicht, wie groß das Interesse auch hierzulande ist. Auch bundesweit hat der Vorverkauf für den Film an den Kinokassen begonnen. In welchem Kino in Ihrer Nähe der Film läuft? Zur Suche auf der Website des deutschen Filmverleihers Tobis



Vom Kinosaal an die Vereinstische

In Deutschland und Österreich ist die Tischtennisfirma JOOLA exklusiver Partner des Films. Ausgewählte Kinos wurden mit Tischtennistischen, Schlägern und Bällen ausgestattet. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit rund um den Film zu nutzen, um Menschen für den Sport zu begeistern – vom Kinosaal an die (Vereins-)Tische. Der DTTB unterstützt die aktive Mitgliedergewinnung durch die Auslage von Flyern – in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih und JOOLA – sowie durch eine Verlinkung auf die Vereinsmap.

Was Vereine tun können: Aus Aufmerksamkeit Begegnung machen

Mögliche Ansatzpunkte für Vereine sind:

  • offene Trainingsabende oder Schnupperaktionen rund um den Kinostart

  • Kooperationen mit lokalen Kinos („Nach dem Film an die Tische“)

  • niedrigschwellige Angebote für Erwachsene, Jugendliche und Familien

  • erhöhte Sichtbarkeit im öffentlichen Raum, etwa durch spezielle Mitmachaktionen

Aus Initiativen Begegnungen machen

Eines steht fest: Den Hype um Marty Supreme in Begegnungen oder gar langfristige Bindungen zum Tischtennissport zu überführen, ist kein Selbstläufer. Die aktuelle Aufmerksamkeit ersetzt keine nachhaltige Vereinsarbeit, kann sie aber sinnvoll unterstützen. Wer jetzt aktiv wird, kann neue Zielgruppen erreichen, Erstkontakte herstellen und Interesse langfristig in Engagement – möglicherweise sogar in einen Mitgliederzuwachs – verwandeln.

Die "technischen Daten" des Films

  • Kinostart in Deutschland: 26. Februar
  • FSK: freigegeben voraussichtlich ab 12 Jahren (Mehr Infos zur Altersfreigabe auf der FSK-Website)
  • Dauer: 149 Minuten
  • Darsteller/innen: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Kevin O'Leary, Tyler Okonma, Abel Ferrara, Fran Drescher, Tyler, the Creator und Timo Boll in einer Nebenrolle
  • Regie: Josh Safdie / Drehbuch: Martin Bronstein, Josh Safdie
  • Nominiert für 9 Oscars: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste männliche Hauptrolle (Timothée Chalamet), Kamera, Schnitt, Casting, Kostüme, Produktionsdesign
  • Die Geschichte: Der New Yorker Schuhverkäufer Marty hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis zu werden und somit in den Olymp der gefeierten Athleten aufzusteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssee eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Denn für den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß.
  • Rezension: „Fiebrig, nervenzerrend, voller chaotischer Energie und doch meisterhaft kontrolliert! Timothée Chalamet spielt hier auf einem völlig neuen Level, getragen von einer Inszenierung, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller. 149 Minuten Vollgas – und keine Sekunde davon fühlt sich vorhersehbar an.“ (Filmstarts.de)
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