Frankfurt/Main. Gute Nachrichten für die Damen-Bundesligen: Der TSV Langstadt wird sich zum Saisonende zwar mit seinen Mannschaften aus der 1. und 2. Damen-Bundesliga verabschieden, die Vereinszahl in den beiden höchsten deutschen Spielklassen bleibt aber stabil. Der Vorstand des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) sowie zuvor das zuständige Gremium des Hessischen Tischtennis-Verbandes haben der Übertragung der Spielklassenrechte von Langstadt an Langenselbold beziehungsweise Salmünster zugestimmt.
Die TG 1953 Langenselbold übernimmt den Startplatz in der 1. Damen-Bundesliga, der TTC Salmünster wird künftig in der 2. Damen-Bundesliga antreten. Ausschlaggebend für die Entscheidung der DTTB-Spitze waren insbesondere die sportliche Perspektive, die organisatorische Leistungsfähigkeit sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit der vorgelegten Anträge.
„Das Ziel war es, für die kommende Saison die Stabilität der Damen-Bundesligen zu sichern. Die jetzt gefundene Lösung bietet eine verlässliche Grundlage“, sagt Matthias Vatheuer, der DTTB-Vorstand Verwaltung. „Wir freuen uns sehr, dass die Verantwortlichen in den Vereinen und der Hessische Tischtennis-Verband so kurzfristig diese guten Lösungen gefunden haben. Für die Zukunft müssen wir uns aber strukturelle Gedanken machen, wie wir die Situation der Damen-Ligen auf Dauer verbessern.“
Morsch und Klee wechseln nach Langenselbold / Salmünster bereits in Liga drei vertreten
Mit den gebürtigen Hessinnen Lorena Morsch und Sophia Klee werden zwei Spielerinnen aus dem bisherigen Langstädter Kader nach Langenselbold wechseln. Weitere Spielerinnen sollen folgen. Der TTC Salmünster engagiert sich bereits seit längerer Zeit intensiv im Damen-Leistungssport, spielt mit der 1. Mannschaft aktuell in der 3. Bundesliga und fördert gezielt eigene junge Nachwuchsspielerinnen. Langenselbold hat mit seinen Herren-Mannschaften langjährige Erfahrung in den Bundesspielklassen gesammelt. Die 1. Mannschaft ist derzeit in der Regionalliga aktiv.
Der TSV Langstadt hatte Mitte Januar mitgeteilt, dass er seine Teams zur neuen Saison aus der 1. und 2. Bundesliga zurückziehen werde. Nach zwölf Jahren in den höchsten deutschen Ligen, davon zuletzt sieben in der Bundesliga, endet damit eine Ära für den Babenhäuser Stadtteilverein. Als Grund nannte der Klub den hohen organisatorischen Aufwand für die ehrenamtlich tätigen Vereinsverantwortlichen.
Links