Frankfurt/Düsseldorf. Hollywood entdeckt Tischtennis – und die Welt schaut genau hin. Der Kinofilm „Marty Supreme“, der am 26. Februar 2026 in Deutschland startet, sorgt bereits Wochen vor seiner hiesigen Premiere für Aufsehen. In den USA ist das Werk von Regisseur Josh Safdie seit Weihnachten in den Kinos zu sehen, begleitet von starken Kritiken, einem Golden Globe für Hauptdarsteller Timothée Chalamet und gleich neun Oscar-Nominierungen. Nun schwappt der Hype auch nach Europa – und mitten hinein in die Tischtenniswelt. Hier geht's zum Trailer!
Neun Oscar-Nominierungen für Tischtennis-Film
Der Film erzählt die Geschichte von Marty Mauser, einem ehrgeizigen Außenseiter, der in den 1950er-Jahren davon überzeugt ist, Weltmeister im Tischtennis werden zu können. Lose inspiriert vom Leben der amerikanischen Tischtennis-Legende Marty Reisman, begleitet „Marty Supreme“ seinen Protagonisten auf einer Reise voller Turniere, Rückschläge und großer Träume – mit Tischtennis als sportlichem und emotionalem Mittelpunkt.
Erste Nebenrolle: Timo Boll goes Hollywood
Für besonderes Interesse in der deutschen Tischtennisszene sorgt ein Name, der weit über den Sport hinaus bekannt ist: Timo Boll. Die deutsche Ikone übernahm im Film eine Nebenrolle und war bereits im Herbst 2024 für die Dreharbeiten in New York vor Ort. Dort arbeitete Boll eng mit Timothée Chalamet zusammen, der sich über Jahre intensiv auf die Rolle vorbereitet hatte – inklusive exakt geskripteter Ballwechsel.
Preview in Düsseldorf am 25. Februar mit Timo Boll
Einen Tag vor dem offiziellen Kinostart gibt es für Fans in Deutschland eine besondere Gelegenheit: Am 25. Februar lädt Borussia Düsseldorf zu einer exklusiven Preview im Düsseldorfer CineStar ein. Im Anschluss berichtet Timo Boll als Ehrengast persönlich von seinen Erfahrungen am Filmset. „Es ist ein verrückter Film. Lang, aber total unterhaltsam – die zweieinhalb Stunden gehen vorbei wie nichts“, sagte Boll im Vorfeld. Und fügte hinzu: „Das macht die Sportart Tischtennis auf jeden Fall ein bisschen trendiger.“ Wer Timo Bolls persönlichen Bericht hören will: Tickets fürs Preview gibt's unter diesem Link.
Internationale Stars im Marty-Supreme-Einsatz
Boll ist nicht der einzige bekannte Name aus der Tischtenniswelt, der rund um „Marty Supreme“ in Erscheinung tritt. In Schweden kombinierten Jan-Ove Waldner und Truls Moregard eine Filmvorführung beim Stockholm Filmfestival mit einem Showmatch im Kinosaal. In Indien wirbt Kamal Achanta für den Film und bezeichnet ihn als Anerkennung für „Engagement, Disziplin und den Geist, nach dem jeder Tischtennisspieler lebt“.
Aus dem Kinosaal an die Tischtennis-Tische
Auch abseits der Leinwand entstehen neue Berührungspunkte zwischen Kino und Sport: In Deutschland und Österreich ist die Tischtennisfirma JOOLA exklusiver Partner des Films, ausgewählte Kinos wurden mit Tischtennistischen, Schlägern und Bällen ausgestattet. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit rund um den Film zu nutzen, um neue Zielgruppen für den Sport zu begeistern – vom Kinosaal an die Platte. Der DTTB unterstützt die aktive Mitgliedergewinnung durch Auslage von Flyern – in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih und JOOLA - und mit Verlinkung auf die Vereinsmap.
Ein Film, der auch Vereinen Türen öffnet
Mit „Marty Supreme“ rückt Tischtennis auch hierzulande in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Der deutsche Tischtennissport und vor allem seine Vereine können die Aufmerksamkeit für den schönsten Sport der Welt nutzen, um die Menschen an den Kinokassen für eigene, kreative Angebote zu interessieren.
Wer sich selbst ein Bild vom viel diskutierten Film machen möchte, hat ab dem 26. Februar bundesweit die Gelegenheit – oder bereits einen Tag früher in Düsseldorf, wenn Timo Boll aus erster Hand von seinem Ausflug nach Hollywood erzählt.