Talente der TIK Bruchsal warten auf ihren neuen Trainer, dann sicherlich mit dem vorgeschriebenen Abstand gemäß dem Schutz- und Handlungskonzept des DTTB (Foto: Archiv TTC Odenheim)
Hauptamtlicher Trainer wird durch Kostenteilung bezahlbar / Zum 1.9. neuer Trainer gesucht

TIK Bruchsal: Trainer-Sharing mit Erfolgsgarantie

18.06.2020

Bruchsal. Seit 14 Jahren hat sie sich bestens bewährt, das Tischtennisprojekt TIK Bruchsal. Nein, die drei Buchstaben sind kein Kürzel für eine neudeutsche Vereinsbezeichnung. TIK steht für Tischtenniskooperation und ist Ausdruck einer kreativen Initiative von fünf Vereinen, die sich der Nachwuchsarbeit verschrieben haben. Das TIK-Quintett tritt gemeinsam als Arbeitgeber auf, und dies zu einem einzigen Zweck: Der Beschäftigung eines hauptberuflichen Trainers.

Zusammenschluss macht hauptamtlichen Trainer bezahlbar

Aktuell sind im Tischtennisprojekt TIK Bruchsal der TTC 95 Odenheim, der TTV 1961 Zeutern, der TV 1846 Bretten und der TV 1920 Kirrlach vereint, mit dem Fünften im Bunde stehen die Gespräche vor dem Abschluss. Die Spannbreite in den Spielklassen reicht von der Oberliga bis zur Kreisliga B, das ist jedoch nebensächlich. Im Kern steht hinter der Verpflichtung eines Profitrainers weit vor allem anderen die Nachwuchsförderung. Damit einher geht die qualitative Verbesserung des Trainingsangebots und damit eine gesteigerte Attraktivität als Verein.

Rainer Maurer, 1. Vorsitzender des TTC 95 Odenheim, beschreibt die Vorzüge der TIK: "Die an der Tischtenniskooperation teilnehmenden Vereine im Bezirk Bruchsal profitieren seit über einem Jahrzehnt von der Jugendarbeit. Für unseren Verein ist dieses Projekt enorm wertvoll. Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendliche durch einen hauptberuflichen Trainer das Tischtennisspielen erlernt bekommen und motiviert werden. Nur so können wir immer wieder neue Talente entdecken und fördern."

Trainer-Sharing mit vielen Vorteilen

Das nachahmenswerte Projekt bietet eine Reihe von Vorteilen für die Vereine, die im Umkreis von 30 Kilometern benachbart sind. Nur durch die Kostenteilung wird die Beschäftigung eines hauptberuflichen Trainers für die TIK-Mitglieder überhaupt bezahlbar. Die TIK bietet Trainer-Sharing im besten Sinn: Die Vereine erweitern zudem ihr Angebot mit der Verpflichtung eines professionellen Trainers jeweils an einem Tag der Woche vom Nachmittag bis in den späten Abend mit mehreren Trainingseinheiten für diverse Gruppen im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich. Sie steigern die Qualität ihres Angebots und gleichzeitig das Potential ihrer Spieler. Denn auch innerhalb der Trainingsgruppen agieren die Vereine natürlich als Kooperative. Ausgesuchte Talente und Förderungswillige kommen somit gleich mehrfach in der Woche in den Genuss eines hochwertigen Trainings.

In den Ferien wird das umfassende Angebot durch Lehrgänge und Trainingscamps komplettiert. Auch die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen werden von dem hauptamtlichen Trainer bedient. Initiativen wie der des Tischtennisprojekts TIK Bruchsal steht der Deutsche Tischtennis-Bund sehr positiv gegenüber, bestätigt Daniel Ringleb, beim DTTB verantwortlich für Bildung und Forschung. „Wir freuen uns über jeden Ansatz, hauptberufliche Trainer im Tischtennis zu beschäftigen. Vor allem, wenn dies auch außerhalb des Leistungssports gelingt, ist das ein großer Mehrwert für unsere Sportart.“

Zum 1. September neuer Trainer gesucht

In den vergangenen neun Jahren zeichnete Christian Kaufhold Trainer der Tischtenniskooperative für viele Erfolge und Fortschritte verantwortlich. Diesen Sommer jedoch beendete Kaufhold aus persönlichen Gründen sein Engagement. Zum 1. September 2020 ist die TIK Bruchsal nun auf der Suche nach einem Nachfolger. Hauptamtliche Trainer ab mindestens der B-Lizenz können sich noch bis zum 29. Juni bewerben.

-> Zu den Bewerbungsunterlagen für die hauptamtliche Stelle bei der TIK Bruchsal

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