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In Flörsheim soll bald wieder Tischtennis gespielt werden, so wie wie hier bei den mini-Meisterschaften (Foto: Hofmann)
Aufgaben für die Kinder via E-Mail / Der BSC verfolgt unbeirrt seine Ziele

Trotz Covid-19 behält der BSC Flörsheim den Aufschwung fest im Blick

MS 12.04.2020

Flörsheim. Die Hallen bleiben geschlossen, ausstehende Spielzeiten können nicht zu Ende gespielt werden, an Training ist nicht zu denken. Wie sehr treffen die Konsequenzen der Covid-19-Pandemie einen Verein, dessen Zukunft Anfang 2019 angesichts stetigen Mitgliederschwundes noch düster schien, der aber dank erfolgreich durchgeführter DTTB-Nachwuchswerbeaktionen wie Schnupperkurs und mini-Meisterschaften auf dem Weg der Besserung schien?

Die Tischtennis-Abteilung des Ball-Sport-Clubs 1985 Flörsheim, deren positive Entwicklung wir als Best-Practice-Beispiel in den Ausgaben Juli 2019 und März 2020 des magazins tischtennis dargestellt und begleitet haben, setzt auch in der zwangsweise tischtennisfreien Zeit auf Gelassenheit, wie Harald Roth zu berichten weiß. Einen Verlust des Mitgliederzuwachses erwartet der Initiator des Aufschwungs nicht: „Wir haben keine Ängste und Sorgen, dass sich aus dieser Situation heraus unser positiver Trend umkehren könnte.“ Roth ist sich sicher: „Wir haben am 6. März das letzte Mal trainieren können. Aber wenn die Hallen wieder auf sind, werden alle wieder schnell zurückkehren.“

Der umtriebige 67-Jährige, dessen Aktionen binnen zwölf Monaten sowohl im Nachwuchs-, aber als Nebeneffekt auch im Erwachsenenbereich für reichlich frisches Tischtennisblut beim BSC sorgten, ist sich sicher, dass die Coronapause ein Vorhaben des Vereins nicht beeinträchtigen wird, das Roth besonders am Herzen liegt: „Wir wollen in der neuen Saison erstmals seit sehr langer Zeit wieder mit einer Nachwuchsmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Wir konkurrieren nicht um Platz eins. Wieder mit einer Mannschaft am Start zu sein, das ist unser Erfolg.“

Und selbstverständlich hält Harald Roth seit der Schließung der Halle im Vordertaunus auch ohne das regelmäßige Training mit seinen Schützlingen Kontakt – via E-Mail. „Ich habe allen Kindern Übungen zusammengestellt und übermittelt, die jeder daheim ausführen kann. Das ist eine Mischung aus Anfängerübungen aus dem Schnupperkurs und Projekttagen. Übungen, die man im Wohnzimmer, in der Küche oder im Keller ausführen kann. Die wenigsten haben ja einen Tisch daheim“, so Roth, der ergänzt: „Es sind ganz einfache Dinge - wie den Ball auf dem Schläger balancieren, prellen oder tippen, Zielübungen und so weiter. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch den eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Es sind nur ein paar Anregungen für die hallenlose Zeit, wir kontrollieren niemanden.“

Roth ist optimistisch, dass spätestens ab Anfang Mai das Leben wieder Schritt in die Normalität zurückgeführt wird, auch im Sport: „Der 4. Mai wäre bei uns ein Trainingstag. Ob dann schon die Hallen auf sein werden, oder die Menschen zunächst nur im Freien wieder aktiv sein können, das wird man sehen. Schauen wir einmal: Was wir alle jetzt brauchen, auch in den Vereinen, ist Ruhe und Gelassenheit.“

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