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Wie Dimitrij Ovtcharov Fan Zhendong bezwingen konnte / Wie Tischtennishölzer hergestellt werden

‚tt‘ im Februar: Mister Magdeburg, neue Waffe, letztes Einhorn

07.02.2020

Für die zweite Ausgabe des neuen Magazins tischtennis, die am 7. Februar erscheint, war die Redaktion bei den German Open zu Gast und hat sich einmal genauer angeschaut, wie Dimitrij Ovtcharov Fan Zhendong bezwingen konnte. Wer wissen will, wie der Stipaufschlag funktioniert, den ‚Dima‘ ein Spiel später erfolgreich gegen Ma Long eingesetzt hat, wird im VDTT-Trainingstipp fündig. Zudem wird im Bereich Material ein Blick auf ein letztes Einhorn und neue Herausforderungen in der Holzproduktion.

Das Tischtennisjahr hat spektakulär begonnen: Bei den German Open in Magdeburg war beinahe die komplette Weltelite am Start, und Dimitrij Ovtcharov gelang vor heimischem Publikum ein denkwürdiger Sieg gegen den Ersten der Januarweltrangliste, Fan Zhendong. In der Februar-Ausgabe von tischtennis lesen Sie auf zehn Seiten Hintergründe zum Turnier. Wir haben mit Dimitrij Ovtcharov und Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf über den großen Coup des Nationalspielers gesprochen. Wir haben uns das Mixed Petrissa Solja/Patrick Franziska genauer angeschaut, das in Magdeburg seine Ambitionen unterstrich, in der neuen olympischen Disziplin bei den ‚Spielen‘ in Tokio eine Medaille zu gewinnen. Und wir haben unser Augenmerk auf die zweite Garde in der Herren-Nationalmannschaft gelegt. Benedikt Duda, Dang Qiu und Ricardo Walther haben in Magdeburg mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Sind Sie künftig bereit, um in der ersten Reihe um Titel und Medaillen zu spielen?

Ovtcharovs ‚Ma-Long-Waffe‘ im Trainingstipp

In Magdeburg standen die Superstars der Szene wie Ma Long, Mima Ito oder Timo Boll im Fokus der Aufmerksamkeit. Möglich machen das auch herausragende Schiedsrichter. Wir haben in der Getec-Arena einen der besten deutschen Schiedsrichter, den ‚Blue Badge Umpire‘ Nico Zorn, einen Tag lang bei der Arbeit begleitet. In der neuen tischtennis lesen Sie in einem sechsseitigen Schwerpunkt zum Thema Schiedsrichter nicht nur, wie der Arbeitsalltag eines Topschiedsrichters aussieht, sondern auch, wie Verbände versuchen, dem Schiedsrichtermangel in Deutschland entgegenzuwirken.

Unser Trainingstipp vom Verband Deutscher Tischtennistrainer (VDTT) hat bei den German Open eine unverhoffte Aktualität erhalten: Dimitrij Ovtcharov erzählte uns nach seiner knappen Halbfinalniederlage gegen seinen Angstgegner Ma Long, er habe einen „neuen Aufschlag“ gegen den dreimaligen Weltmeister entdeckt: eine Variation seines bekannten Vorhand-Stipaufschlags. Wenn der ungewöhnliche Service mit viel Seitschnitt selbst Ausnahmekönner wie Ma Long in Schwierigkeiten bringt, tut es sicherlich auch Ihrem Spiel gut. Wie Sie den Vorhand-Stipaufschlag trainieren, wird Ihnen in der neuen tischtennis erklärt.

Tischtennishölzer in Zeiten der Klimakrise

Für Materialinteressierte finden sich gleich zwei interessante Themen im neuen Heft: Wir berichten etwa über den Luxemburger Luka Mladenovic. Der Zweitligaspieler vom FSV Mainz 05 ist so etwas wie das letzte Einhorn im internationalen Tischtennis: Er spielt nämlich mit einem Anti. Wie kam er zu dem ungewöhnlichen Material? Warum bringt er damit reihenweise Top-100-Spieler in Schwierigkeiten? Und was sagen seine Gegner zum unorthodoxen Spiel des sympathischen 23-Jährigen? Das lesen Sie in tischtennis. Außerdem haben wir Michael Schneider interviewt. Der 68-Jährige aus Neuwied ist „Mister Holz“. Seit Jahrzehnten arbeitet der ehemalige Zweitligaspieler und gelernte Modellschreiner in der Tischtennisindustrie und hat mit Soulspin seine eigene Firma gegründet. Es gibt nur wenige Experten auf der Welt, die sich so gut wie Schneider mit der Herstellung von Tischtennishölzern auskennen. Wir haben die weltweite Klimakrise zum Anlass genommen, um ihn nach der Verfügbarkeit des Rohstoffs Holz zu fragen, und haben darüber hinaus vieles Spannende über aktuelle Herausforderungen bei der Produktion von Tischtennishölzern erfahren. 

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