Linda Creemers will mit dem TTK Anröchte in die Bundesliga (Aufnahme: Heither)

TTK Anröchte vor dem Sprung in die Bundesliga

Martina Emmert 07.04.2010

In der 2. Bundesliga Nord der Damen spielt der TTK Anröchte eine ebenso überlegene Saison wie in der Parallelstaffel der TSV Schwabhausen. Besonders erfreulich ist, dass beide Teams bereits fest am Bundesligateam für die Saison 2010/2011 basteln. Die Meisterschaft will der TTK am Wochenende in Berlin beim VfL Tegel oder spätestens tags darauf bei 3B Berlin Tischtennis II unter Dach und Fach bringen.

 

Sonnabend, 16 Uhr: VfL Tegel – TTK Anröchte<o:p></o:p>

Sonntag, 11 Uhr: 3B Berlin Tischtennis II – TTK Anröchte<o:p></o:p>

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Berlin. Den beiden gastgebenden Berliner Klubs wird aus unterschiedlichen Gründen keine Überraschung gegen den bis dato souverän agierenden Tabellenführer TTK Anröchte mit 28:0 Punkten zugetraut. Beim VfL Tegel kann die Lücke, die die Nummer zwei Constanze Heller wegen ihrer Schwangerschaft hinterlässt, nicht geschlossen werden. Im ersten Vergleich kam Anröchte beim 6:4 noch mit einem blauen Auge davon, denn Gaby Rohr punktete beim VfL zweimal im Einzel sowie zusammen im Doppel mit Heller. Über den Siegpunkt freute sich Katja Schmidt, die mit einem 11:8 im fünften Satz gegen Marie Ollmer gewann. Inzwischen ist der Vorsprung bei der Mannschaft aus dem Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen auf sieben Zähler gegenüber Aufsteiger und Verfolger TTV Hövelhof angewachsen, so dass ein Punktverlust den Aufstieg seinerzeit nicht verbaut hätte. <o:p></o:p>

Bei 3B Berlin Tischtennis II verhärten sich inzwischen die Anzeichen eines voraussichtlichen Rückzuges. Spitzenspielerin Guo Pengpeng hat ihren Vertrag nicht verlängert und wird auch gegen Anröchte fehlen, da sie sich bereits in der Bundesligamannschaft festgespielt hat. So dürfte sich die Moral der restlichen Teammitglieder wohl in Grenzen halten. „Wir gehen davon aus, dass nichts mehr anbrennt. Wir ziehen das aber komplett durch, und treten mit Wang Aimei, Linda Creemers, Yang Henrich und Andrea Bargel an. Doch wir werden uns hüten vorab zu euphorisch zu sein. 2005 benötigten wir zur Meisterschaft nur noch einen Punkt. Zusammen mit 150 Fans wollten wir den frühzeitig in Berlin holen und danach großartig feiern. Wir haben verloren und alles viel ins Wasser. Deshalb halten wir diesmal die Flamme erst einmal klein“, berichtet TTK-Manager Manfred Vogel.<o:p></o:p>

Dennoch ließ er keine Zweifel durchblicken, dass der Aufstieg, notfalls zu einem späteren Zeitpunkt, glücken sollte und sich der TTK Anröchte nach dem Abstieg 2006/2007 wieder in der höchsten Spielklasse zurück meldet. „Wang Aimei, unsere sehr sympathische Niederländerin Linda Creemers und Yang Henrich werden im unteren Paarkreuz weiter für uns aktiv sein. Wir sind jetzt noch auf der Suche nach einem neuen Spitzenduo“, sagt Vogel. Er sei auf jeden Fall froh, dass das Viererspielsystem wieder für die Bundesliga gelte. „Nur dadurch war der Reiz für uns erneut da. Der Verlauf ist für die Zuschauer attraktiver. Bei Dreiermannschaften hätten wir auf den Aufstieg verzichtet“, gibt der Manager Auskunft. <o:p></o:p>

 

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