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Wissenschaft und Sport treffen sich im DTTZ

03.04.2009

Düsseldorf. Rund 300 geladene Spitzenvertreter aus Sport, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien kamen am Mittwochnachmittag im Deutschen Tischtennis Zentrum (DTTZ) in Düsseldorf zusammen. Anlass war das Forum ?Sportkarriere? der Sportstiftung NRW in der Haupthalle des Zentrums. Das Forum unterstützt die Weiterentwicklung des humanen, gesundheitlich sicheren und manipulationsfreien Hochleistungssports und ist eine der bedeutendsten Initiativen zur Förderung des Neuen Leistungssports außerhalb des organisierten Sports.

Auf der Gästeliste standen unter anderem Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth, Bernhard Peters, Heiner Brand, Isabell Werth, Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf (NRW), Walter Schneeloch (Präsident Landessportbund NRW), Parl. Sts. Manfred Palmen, MdL (NRW-Innenministerium), Sts. a. D. Manfred Speck (Vorstandsvorsitzender Sportstiftung NRW), Werner E. Klatten (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Sporthilfe), Konstantin Neven DuMont (Verleger und Geschäftsführer M. DuMont Schauberg), Volker Staufert (Vorstand RheinEnergie AG), Matthias Schumann (Geschäftsführer S20 Sponsoringverband), Dr. Paul-Otto Faßbender (Vorstandsvorsitzender der ARAG AG, die das Forum 2009 sponsert).

Dr. Rüttgers eröffnet das Forum

Von Seiten des DTTB-Präsidiums waren auch Ehrenpräsident Hans-Wilhelm Gäb, Präsident Thomas Weikert, Vizepräsident mit besonderer Aufgabenstellung Volker Bouvain sowie Generalsekretär Matthias Vatheuer vor Ort. Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers stellte in seiner Eröffnungsrede das Engagement der Sportstiftung NRW heraus. Nicht unerwähnt ließ er auch Timo Bolls Pekingreise mit der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Der Europameister war mit der Ministerin Ende März für ein paar Tage ins Reich der Mitte aufgebrochen, um dort für den Wirtschaftsstandort NWR zu werben.
Gastredner Dr. Wolfgang Schäuble (Foto) referierte in seinem Vortrag unter anderem über die Funktion des Sports, Kindern und Jugendlichen Werte wie Fairplay, Respekt und Toleranz zu vermitteln. Werte, die auch außerhalb der Grenzen des Sports unabdingbar für ein gesellschaftliches Miteinander sind. Im Anschluss wurden sechs Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen mit dem Förderpreis der Sportstiftung NRW ausgezeichnet: Carolina und Daniel Hermann (Eistanz, Dortmund), Olaf Kawald (Elitetraining Fechtsport, Dormagen), Edina Müller (Rollstuhlbasketball, Bonn), Christian Schulte (Hockey, Krefeld), Anne Wingchen (Elitebetreuung, Leverkusen). Sie wurden für ihr herausragendes Engagement im Sinne des Neuen Leistungssports geehrt, für ihre Bereitschaft, ?mehr zu tun?, aus Freude an Spitzenleistung. Eine Freiheit, die alle haben, aber nur wenige bereitwillig nutzen.

Einblicke mit Christian Süß

Am Beispiel Tischtennis bot das Forum darüber hinaus Einblicke in das Fördermodul ?Wissenschaft?, welches neue individuelle Wege des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Trainingspraxis beschreitet. Wie diese Verknüpfung in der Praxis aussehen kann, veranschaulichten Jugendnationalspielerin Kathrin Mühlbach (Foto) und DTTZ-Internatstrainer Zhu Xioayong in einer kleinen Tischtennisdemonstration. Ein Team der Sporthochschule Köln um den Interface-Experten Oliver Weber zeichnete während der Einheit verschiedene Werte wie Sauerstoffaufnahme oder die Herzfrequenz Mühlbachs auf, anhand dieser Daten die Intensität des Trainings gezielt gesteuert werden kann. DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig und Nationalspieler Christian Süß führten die Gäste durch die verschiedenen Übungen und erläuterten des Konzept hinter der Kooperation von Sport und Wissenschaft.

Zur Homepage der Sportstiftung NRW

Timo Boll auf den Spuren seines größten Erfolgs

MO
Fotos: Matthias Ernst




 

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