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Prominentes Erstrunden-Opfer: Nina Mittelham (Foto: MS)
US-Meisterin Wang stoppt Nina Mittelham in Runde 1 mit 4:0 / Alle übrigen Deutschen in Runde zwei, auch Mixed Qiu/Mittelham weiter

WM-Auftakt mit starken Leistungen und einem Wertmutstropfen

SH / MS 23.11.2021

Houston. Zehn Spiele, neun Siege. Ein fraglos erfolgreicher Auftakt der Individual-Weltmeisterschaften im US-amerikanischen Houston (23. - 29. November) für die deutschen Tischtennisspieler. „Wir hatten einige schwere Spiele heute, bei denen unsere Spieler mit wirklichen starken Leistungen überzeugt haben. Allerdings war auch ein Wermutstropfen dabei: Schade, dass Nina ihr Match verloren hat, wenn auch gegen eine sehr starke Gegnerin“, resümierte DTTB-Sportdirektor Richard Prause den Tag. Am Mittwoch wird neben dem Auftakt im Doppel auch die zweite Einzelrunde der besten 64 mit neun Deutschen ausgetragen. Timo Boll trifft bei seinem ersten Auftritt direkt auf den Chinesen Zhou Qihao.

Eine Niederlage zum 25. Geburtstag

Manchmal bedeuten 100 Plätze Unterschied in der Weltrangliste einen haushohen Klassenunterschied, manchmal besagt diese Differenz überhaupt nichts. Zu Beginn der WM war es bedauerlicherweise das letztere Manchmal. Zumindest für Nina Mittelham. Als Europe-Top-16-Gewinnerin und Führungsspielerin der deutschen Damen bei den Team-Europameisterschaften Anfang Oktober, wo Mittelham als Nummer eins großen Anteil am Sensationsgold ihrer Mannschaft hatte, war die Nummer 32 der Weltrangliste in die erste WM auf dem amerikanischen Kontinent voller Selbstvertrauen gegangen. Doch in der ersten Runde wurde sie an ihrem 25. Geburtstag jäh von Amy Wang gestoppt.

Die 18-jährige Weltranglisten-132. aus New Jersey ließ die Berliner Bundesliga-Akteurin selten ins Spiel kommen. Die Außenseiterin mit dem Heimvorteil machte keine leichten Fehler und spielte die Bälle endlos oft und wohlplatziert zurück auf den Tisch. Der Deutschen Einzel-Meisterin gelang zwar in Durchgang vier eine komfortable Führung von zwischenzeitlich 9:2, doch dann Riss der Faden. „Gegen ihr Spielsystem muss ich viel für meine Punkte arbeiten. Wenn ich mich dann nicht gut bewege oder es nicht schaffe, ihr mein Spiel aufzudrücken, wird es für mich schwierig“, erklärte Mittelham. „Wenn man dann noch die ganze Zeit einem Rückstand hinterherläuft, macht es das nicht leichter. Bei 9:9 im zweiten Satz habe ich zwei Fehler gemacht, die ich nicht unbedingt machen musste. Im vierten Satz war dann nach meiner verlorenen Führung die Luft raus.“ Die überglückliche Siegerin hatte eine Erklärung für ihren Überraschungscoup parat: „Ich hatte mir überhaupt keinen Druck gemacht. Sie ist einfach so viel besser als ich, dass ich total frei aufspielen konnte und einfach versucht habe, den Ball auf dem Tisch zu halten.“

Alle übrigen Deutschen in Runde zwei

Die Damen-Bundestrainerin bewertete vor allem die Qualitäten der aktuellen US-Meisterin. "Amy Wang kann ich nur gratulieren. Ich wusste vorher schon, dass sie ein gutes Ballgefühl hat und gut spielen kann, aber was sie heute geleistet hat, verdient großen Respekt", konstatierte Tamara Boros. „Es war nicht Ninas bestes Match, aber für eine erste Runde hat sie okay gespielt.“

Mittelhams Nationalteamkollegen erging es in ihren Erstrundenpartien besser. Zwar war es für Shan Xiaona eine Zitterpartie gegen die Russin Vorobeva, doch die 38-jährige Olympia-Zweite von 2016 mit der Mannschaft setzte sich in sechs Sätzen durch. Nachdem Shan sich bei ihrem WM-Debüt im letzten Durchgang eine 10:4-Führung herausgespielt hatte, egalisierte die Nummer 108 der Weltrangliste den Spielstand und sicherte sich im Verlauf der Verlängerung sogar zwei eigene Satzbälle, bevor die Deutsche ihren zehnten Matchball zum Einzug in die zweite Runde nutzte. „Wenn ich das Deutschland-Trikot trage, muss ich irgendwie gewinnen. Dieser Anspruch im Unterbewusstsein tut manchmal gut“, sagte Shan. „Wäre es heute ein anderes Turnier gewesen, bin ich nicht sicher, ob ich es geschafft hätte."

Fünf Deutsche sogar ohne Satzverlust

Deutschlands zweite WM-Debütantin, Han Ying, spazierte gegen die mit den Abwehr- und Angreifer-Qualitäten ihrer Gegnerin überforderten Schweizerin Rachel Moret in die nächste Runde. Mit einer ebenfalls blitzsauberen Leistung erreichte auch Deutschlands Nummer eins, Einzel-Europameisterin Petrissa Solja, die Runde der besten 64. Sie besiegte die Serbin Izabela Lupulesku mit 4:0. Sabine Winter zeigte in ihrem zweiten Duell der Waliserin Charlotte Carey in fünf Sätzen erneut ihre Grenzen auf und bekannte dann mit einem Lächeln: "Im nächsten Match muss ich mich steigern, wenn ich da als Siegerin vom Tisch gehen will.“ Dann trifft die Bayerin auf Hongkongs Weltranglisten-13. Doo Hoi Kem.

Bei den Herren waren es Benedikt Duda, Patrick Franziska und Ruwen Filus, die keinen Satz abgaben. Der Deutsche Einzel-Meister vom TTBL-Klub TTC Schwalbe Bergneustadt, Duda, besiegte den Inder Harmeet Desai, mit dem er sich in der Vergangenheit meist enge Partien geliefert hatte, und trifft nun mit dem Portugiesen Marcos Freitas auf die aktuelle Nummer 24 der Weltrangliste. In der Vergangenheit kassierte Duda gegen den Europe-Top-16-Finalisten stets knappe Niederlagen. Das soll diesmal anders werden: „Ich bin gut drauf und es jetzt endlich mal an der Zeit, dass ich gegen Freitas zum ersten Mal gewinne.“

Franziska kennt seine Einzel-Auslosung nicht und will das auch gar nicht ändern

Für Olympia-Bronzemedaillengewinner Franziska war es "ein perfekter Start ins Turnier". In seinem ersten Aufeinandertreffen mit Lubomir Pistej hielt er den Slowaken mit 11:7, 11:5, 11:6 und 11:6 in Schach. Um auch wirklich nur von Runde zu Runde zu denken und mit der Konzentration nur beim nächsten Spiel zu sein, hat sich der Saarbrücker seine Einzel-Auslosung noch gar nicht angesehen. "Ich wusste bis gerade nicht einmal, gegen wen ich in der nächsten Runde spiele", erklärte er nach seinem ersten Einzel mit Blick auf das Mittwochs-Match gegen den Kanadier Jeremy Hazin. "Bis jetzt hat mir noch keiner gezwitschert, wie meine Hälfte aussieht. Ich hoffe, dass es so bleibt.“

Ruwen Filus freute sich über den Vier-Satz-Erfolg gegen Rumäniens Hunor Szocs, gegen den er in der Vergangenheit bereits häufiger verloren hatte. "Ich habe direkt Vollgas gegeben und bin froh, dass ich den umkämpften ersten Satz gewinnen konnte, nachdem ich zuerst ein bisschen hinten dran gewesen bin. Das war auch für den Kopf sehr wichtig", kommentierte der Fuldaer. "Am Ende sah es deutlich aus, war aber von meinem Gefühl her eher umkämpft. Wenn er mit Selbstvertrauen spielt, kann viel gegen ihn passieren.“

Dudas Doppelpartner Dang Qiu gewann sein Einzel-Auftaktmatch gegen den japanischen Linkshänder Yukiya Uda mit einer spielerisch wie taktisch starken Leistung in fünf Sätzen. Der 20-jährige japanische Einzel-Meister von 2020, Uda, ist in der Weltrangliste als 40ster sieben Plätze vor Qiu notiert. „Ich habe hier eine sauschwere Auslosung", so der gebürtige Nürtinger, Qiu. "Ich hatte nicht erwartet, schon in der ersten Runde gegen jemanden spielen zu müssen, der besser in der Weltrangliste platziert ist als ich. Ich habe super gespielt und war echt zufrieden mit meiner Performance. Das ist ein super Resultat für mich." In der Runde der besten 64 wartet ein noch größerer Prüfstein auf Düsseldorfs Penholder-Ass: Es geht gegen den an Position sechs gesetzten Chinesen Liang Jingkun, der zuletzt beide WTT-Turniere in Slowenien für sich entscheiden konnte und bei der WM 2019 in Budapest Bronze im Einzel gewann. Auch im gemischten Doppel bewies Dang Qiu seine aktuelle Topform. Als amtierender Mixed-Europameister an der Seite von Nina Mittelham schlug er das tschechische Duo Tomas Polansky/Hana Matalova mit 3:1 und spielt nun am Donnerstag gegen das chinesisch-amerikanische Ping-Pong-Diplomatie-Doppel Lin Gaoyuan/Lily Zhang um den Einzug in das Achtelfinale.

Als einziger Deutscher im Einzel mit einem Freilos ausgestattet stand der bei der WM an Position acht gesetzte Timo Boll bereits mit einem Freilos in der zweiten Runde, die am Mittwoch ausgetragen wird. Der Rekord-Europameister trifft um 1.40 Uhr deutscher Zeit auf dem Center-Court auf den Chinesen Zhou Qihao, den er 2019 bei den German Open mit 4:2 besiegen konnte. „Er ist natürlich ein sehr starker Gegner für die zweite Runde“, weiß Boll, der zuvor an der Seite von Patrick Franziska auch sein erstes Doppel bei diesem Turnier bestreiten wird.

Live-Ticker, Ergebnisse, Ansetzungen auf der WTT-Website

Livestream bei XYZsports.tv (Tische 1-4 kostenpflichtig, 10 Euro pro Monat) und auf YouTube (Tische 5-10 kostenfrei)

Die Spiele der Deutschen in chronolgischer Reihenfolge

Dienstag, 23. November, bzw. in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

Einzel, 1. Runde (128)
Nina Mittelham – Amy Wang USA 0:4 (-8,-9,-5,-9)
Mittelham: „Im ersten Spiel ist man eh ein bisschen unruhiger. Sie macht von ihrem Spielsystem her keine einfachen Fehler. Da muss ich viel für meine Punkte arbeiten. Wenn ich mich dann nicht gut bewege oder es nicht schaffe, ihr mein Spiel aufzudrücken, wird es für mich schwierig. Wenn man dann noch die ganze Zeit einem Rückstand hinterherläuft, macht es das nicht leichter. Bei 9:9 im zweiten Satz habe ich zwei Fehler gemacht, die ich nicht unbedingt machen musste. Im vierten Satz habe ich 9:2 geführt und am Ende noch verloren. Da war dann die Luft raus.“

Bundestrainerin Tamara Boros: "Es war nicht Ninas bestes Match, aber für eine erste Runde hat sie okay gespielt. Amy Wang war sehr gut, hat keine einfachen Fehler gemacht mit Ausnahme des vierten Satzes, wo Nina in Führung lag. Nach dem 9:2 ging für Nina plötzlich alles zu schnell, sie hat mehrere Rückschlagfehler gemacht, und wir hatten kein Timeout mehr, um noch einmal etwas zu ändern. Amy Wang kann ich nur gratulieren. Ich wusste vorher schon, dass sie ein gutes Ballgefühl hat und gut spielen kann, aber was sie heute gespielt hat, verdient großen Respekt."

Dang Qiu – Yukiya Uda JPN 4:1 (6,9,1,-5,9)
Cheftrainer Düsseldorf Lars Hielscher: "Uda ist ein starker Spieler. Dang hat gegen ihn sehr gut gespielt, taktisch klug und eigentlich souverän von Anfang an. Wichtig war der zweite Satz, wo er ein 4:8 noch gedreht hat. Insgesamt hat er das Spiel dominiert und verdient gewonnen."
Qiu: „Ich habe hier eine sauschwere Auslosung. Ich hatte nicht erwartet, schon in der ersten Runde gegen jemanden spielen zu müssen, der besser in der Weltrangliste platziert ist als ich. Ich habe super gespielt und war echt zufrieden mit meiner Performance. Er selbst war am Anfang ein bisschen nervös bei seiner ersten WM. Ich habe da gegen einen super Japaner gewonnen. Das ist ein super Resultat für mich."

Über das nächste Spiel gegen den Chinesen Liang Jingkun:
„Der Kerl hat in Slowenien beide WTT-Turniere gewonnen. Dass er gut spielen kann, weiß ich. Ich bin aktuell auch in einer super Form und nur in der kann ich ihn ärgern. Ich spiele das morgen einfach neutral runter und schaue, was geht. Er ist der Favorit, das ist ganz klar, aber ich habe nichts zu verlieren.“

Benedikt Duda – Harmeet Desai IND 4:0 (9,7,7,4)
Duda: "Ich war am Anfang sehr, sehr nervös, weil ich gegen ihn schon öfter enge Spiele gemacht habe. Es ist fast immer eng zwischen uns beiden. Dass es heute so gut lief, hat mich sehr überrascht. Gegen Freitas habe ich noch nie gewonnen, auch wenn ich schon knappe Spiele gemacht habe. Es wird Zeit, dass ich gegen ihn mal gewinne."
Bundestrainer Jörg Roßkopf: "Benne hat sich gut bewegt. Der erste Satz war wichtig zum Reinkommen bei dieser WM, und danach hat er überzeugend gewonnen und zieht verdient in die zweite Runde ein. In das Match gegen Freitas wird er mit Selbstvertrauen gehen, auch wenn es ein komplett anderes Spiel ist, ein Linkshänder-Duell. Gegen ihn hat Benne schon gute Spiele gemacht."

Shan Xiaona – Olga Vorobeva RUS 4:2 (-8,6,-9,9,9,15)
Shan: "Sie spielt nicht gefährlich, aber sehr, sehr sicher. Sie bringt einfach jeden Ball auf den Tisch, egal was ich mache. Ich musste jeden Ball richtig fest spielen, nur so konnte ich Punkte machen.
Vor dem Spiel war ich schon ein bisschen nervös. Bei meiner ersten WM war es ein anderes Gefühl als bei einem WTT-Turnier. Wenn ich das Deutschland-Trikot trage, muss ich irgendwie gewinnen. Dieser Anspruch im Unterbewusstsein tut manchmal gut. Wäre es heute ein anderes Turnier gewesen, bin ich nicht sicher, ob ich es geschafft hätte."

Petrissa Solja – Izabela Lupulesku SRB 4:0 (6,4,6,8)
Solja: "Ich hatte gleich ein gutes Gefühl, auch in den längeren Ballwechseln. Fürs erste Spiel war es richtig gut, aber es gibt sicherlich Steigerungspotenzial. Man muss bei Turnieren ja erst einmal reinkommen, und das ist mir hier sehr gut gelungen."

Mixed, 1. Runde (64)
Tisch 3: Dang Qiu/Nina Mittelham – Tomas Polansky/Hana Matelova CZE 3:1 (14,11,-5,6)
Mittelham: „Es war wichtig, dass wir den knappen ersten Satz gewonnen haben. Im Mixed ist man ja zu zweit. Wenn der eine sich nicht wohl fühlt, kann der andere einen durchziehen. Das hat Dang gut gemacht.“
Qiu: „Niemand spielt gerne die erste Runde bei einer WM. Es war ein schwieriges Spiel. Es war gut, mit einer Führung ins Spiel zu gehen. Diese Best-of-five-Spiele gehen so schnell vorbei… Es war zwischendurch ein etwas zerfahrenes Spiel mit viel Netz und Kante. Wir haben uns gut gefangen und konnten den letzten Satz klar gewinnen.“
Qiu über die wahrscheinlichen Gegner in der zweiten Runde, Lin Gaoyuan/Lily Zhang CHN/USA:
„Es ist ein sehr interessantes Paar. Von der Medaille bis zum Aus im ersten Spiel ist alles für sie drin. Nina und ich gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel. Wir haben gegen sie nichts zu verlieren. Wir spielen gut miteinander.“

Einzel, 1. Runde (128)
Patrick Franziska – Lubomir Pistej SVK 4:0 (7,5,6,6)
Franziska: "Es war ein perfekter Start ins Turnier. Ich habe gegen ihn noch nie gespielt. Ich hatte mir vorher ein paar Videos angeguckt und mit Timo gesprochen, weil er zuletzt bei der WM gegen ihn gespielt hatte. So war ich vorgewarnt, weil er wirklich sehr unorthodox spielt und teilweise echt gute Bälle trifft.  Ich habe mich von Anfang an gut bewegt, taktisch echt gut gespielt und bin froh, dass ich trotz meiner großen Nervosität im ersten Spiel so ins Turnier reingegangen bin. So viele gute Starts hatte ich noch nicht, aber meistens ist das ein gutes Zeichen. Ich fühle mich auch im Training gut. Es so direkt ins Spiel hineinzubringen hilft schon mehr, als wenn man so herumkrebst."
Sein Kommentar zur Einzel-Auslosung:
"Ich kenne meine Auslosung gar nicht. Ich wusste bis gerade nicht einmal, gegen wen ich in der nächsten Runde spiele. Ich gucke ganz klassisch von Runde zu Runde. Bis jetzt hat mir noch keiner gezwitschert, wie meine Hälfte aussieht. Ich hoffe, dass es so bleibt.“

Sabine Winter – Charlotte Carey WAL 4:1 (5,2,-4,2,13)
Winter: „Ich bin mit dem Selbstvertrauen ins Spiel gegangen, dass ich an einem normalen Tag gewinnen muss. Ich hatte vorher einmal gegen sie gespielt und auch gewonnen, aber beim ersten Spiel bei so einem Turnier weiß man ja nie.
Ich bin ganz froh, dass ich den letzten Satz noch gewonnen habe. So musste ich dann nicht bei einem Stand von 3:2 noch meine Nerven testen. Fürs erste Match war es solide. Im nächsten Spiel muss ich mich aber steigern, wenn ich da als Siegerin vom Tisch gehen will.“

Han Ying – Rachel Moret SUI 4:0 (5,3,4,2)
Han: "Ich bin zufrieden. Sie war eine nicht so schwere Gegnerin für das erste Spiel. So konnte ich gut meine Form für das nächste Spiel aufbauen.
Ich habe viel Angriff trainiert. Es glaubt zwar keiner, dass ich das auch im Spiel benutzen würde, aber langsam setze ich das wirklich um."

Ruwen Filus – Hunor Szocs ROU 4:0 (12,4,6,2)
„Gegen ihn hatte ich schon häufiger verloren, deshalb habe ich direkt Vollgas gegeben. Ich bin froh, dass ich den umkämpften ersten Satz gewinnen konnte, nachdem ich zuerst ein bisschen hinten dran gewesen bin. Das war auch für den Kopf sehr wichtig. Danach habe ich sehr konstant gute Taktiken gehabt, gute Bälle getroffen und oft in den Angriff umgeschaltet, wo ich meine Punkte machen konnte. Als ich dann den Rhythmus gewechselt habe, hat er selbst Probleme bekommen und war nicht mehr so sicher. Nach hinten raus hat er mehr Fehler gemacht, weshalb es am Ende deutlich aussah, aber von meinem Gefühl her eher umkämpft war. Wenn er mit Selbstvertrauen spielt, kann viel gegen ihn passieren.“

Die Spiele der Deutschen nach Wettbewerben sortiert

Dienstag, 23. November, bzw. in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

Herren-Einzel, 1. Runde
Dang Qiu - Yukiya Uda JPN 4:1 (6,9,1,-5,9)
Benedikt Duda - Harmeet Desai IND 4:0 (9,7,7,4)
Patrick Franziska - Lubomir Pistej SVK 4:0 (7,5,6,6)
Ruwen Filus – Hunor Szocs ROU 4:0 (12,4,6,2)

Damen-Einzel, 1. Runde
Nina Mittelham - Amy Wang USA 0:4 (-8,-9,-5,-9)
Shan Xiaona - Olga Vorobeva RUS 4:2 (-8,6,-9,9,9,15)
Petrissa Solja - Izabela Lupulescu SRB 4:0 (6,4,6,8)
Sabine Winter – Charlotte Carey WAL 4:1 (5,2,-4,2,13)
Han Ying – Rachel Moret SUI 4:0 (5,3,4,2)

Mixed, 1. Runde
Patrick Franziska/Petrissa Solja/Shan Xiaona – Freilos
Dang Qiu/Nina Mittelham – Tomas Polansky/Hana Matelova CZE 3:1 (14,11,-5,6)

Livestream bei YXZsports.tv (Tische 1-4 kostenpflichtig, 10 Euro pro Monat) und auf YouTube (Tische 5-10 kostenfrei)

Mittwoch, 24. November, bzw. in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag

Herren-Doppel, 1. Runde
Patrick Franziska/Timo Boll – Aleksandar Karakasevic/Lubomir Pistej SRB/SVK, 18 Uhr Tisch 2
Benedikt Duda/Dang Qiu - Freilos

Damen-Doppel, 1. Runde
Nina Mittelham/Sabine Winter - Freilos
Petrissa Solja/Shan Xiaona – Freilos

Damen-Einzel, 2. Runde (beste 64)
Shan Xiaona - Pauline Chasselin FRA, 1 Uhr Tisch 5
Petrissa Solja - Andreea Dragoman ROU, 1.40 Uhr Tisch 8
Han Ying - Daria Trigolos BLR, 4.20 Uhr Tisch 6
Sabine Winter - Doo Hoi Kem HKG, 3 Uhr Tisch 8

Herren-Einzel, 2. Runde (64)
Timo Boll – Zhou Qihao CHN, 1.40 Uhr Tisch 1
Benedikt Duda - Marcos Freitas POR, 1 Uhr Tisch 4
Dang Qiu - Liang Jingkun CHN, 4.20 Uhr Tisch 3
Patrick Franziska - Jeremy Hazin CAN, 3 Uhr Tisch 7
Ruwen Filus - Can Akkuzu FRA, 4.20 Uhr Tisch 5

Donnerstag, 25. November, bzw. in der Nacht von Donnerstag auf Freitag

Mixed, 2. Runde (32)
Dang Qiu/Nina Mittelham - Lin Gaoyuan/Lily Zhang CHN/USA, 16.30 Uhr Tisch 1
Patrick Franziska/Petrissa Solja - Juan Lamadrid/Paulina Vega CHI, 17.10 Uhr Tisch 6

Das Aufgebot des DTTB bei den WM in Houston/Texas

Herren
Timo Boll (Verein: Borussia Düsseldorf, Weltrangliste: 11)
Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT, WR: 14)
Ruwen Filus (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell, WR: 36)
Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt, WR: 45)
Dang Qiu (Borussia Düsseldorf, WR: 47)

Damen
Petrissa Solja (TSV 1909 Langstadt, WR: 19)
Han Ying (KTS Tarnobrzeg/Polen, WR: 21)
Nina Mittelham (ttc berlin eastside, WR: 31)
Shan Xiaona (ttc berlin eastside, WR: 37)
Sabine Winter (SV Schwabhausen, WR: 99)

Herren-Doppel
Timo Boll/Patrick Franziska
Benedikt Duda/Dang Qiu

Damen-Doppel
Shan Xiaona/Petrissa Solja
Nina Mittelham/Sabine Winter

Mixed
Patrick Franziska/Petrissa Solja
Dang Qiu/Nina Mittelham

Trainerteam und Delegationsleitung
Richard Prause (Sportdirektor), Tamara Boros (Bundestrainerin Damen), Jörg Roßkopf (Bundestrainer Herren), Lars Hielscher (Cheftrainer Düsseldorf), Sascha Nimtz (Wissenschaftskoordinator, IAT Leipzig), Ralph Färber (Athletiktrainer, Olympiastützpunkt Hessen in Frankfurt am Main) Rainer Kruschel (Delegationsleiter und DTTB-Leistungssportreferent)

Medizinisches Team
Dr. Antonius Kass (Teamarzt), Dr. Christian Zepp (Sportpsychologischer Experte), Birgit Schmidt und Annette Zischka (Physiotherapeutinnen, OSP Hessen)

Schiedsrichter-Team der ITTF
Kerstin Duchatz (Düsseldorf), Nico Zorn (Wuppertal)

Offizielle DTTB-Vertreter in ITTF-Gremien
Michael Geiger (AGM-Delegierter), Matthias Vatheuer (AGM-Delegierter), Heike Ahlert (DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport, ETTU-Vizepräsidentin, Mitglied im ITTF Board of Directors), Dr. Torsten Küneth (Equipment Committee), Manfred Schillings (ITTF Media Committee und DTTB-Presse & -Kommunikation)

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