Noch in allen drei Wettbewerben vertreten: Patrick Franziska (Foto: ITTF)
Taiwan markiert Zweitrunden-Aus für Solja und Mittelham / Boll/Franziska und Mantz/Winter im Doppel-Achtelfinale

Boll spaziert, Franziska und Ovtcharov schuften sich in WM-Runde drei

23.04.2019

Budapest. Deutschlands Top-Trio bei den Herren hat bei den 55. Weltmeisterschaften in Budapest geschlossen die dritte Runde erreicht. Während Timo Boll (Düsseldorf) in die Runde der besten 32 gegen den Slowaken Lubomir Pistej in vier makellosen Sätzen nahezu spazierte, hatten Patrick Franziska (Saarbrücken) und vor allem Dimitrij Ovtcharov (Orenburg, Russland) erheblich mehr Mühe mit ihren Kontrahenten. "Mein Gegner heute Abend hat mir wesentlich besser gelegen als Gacina", sagte der Rekord-Europameister über sein zweites Einzel am Dienstag. "Er hat zwar einige etwas unorthodoxe Schläge, aber ich habe ordentlich gespielt und bin gut mit ihm zurecht gekommen."

Patrick Franziska besiegte Bolls Düsseldorfer Bundesliga-Teamkollegen, Anton Källberg aus Schweden, in einer spannenden Partie, bei der er einen 1:2-Satzrückstand noch in einen 4:2-Sieg verwandeln konnte. "Das war saueng. Anton hat heute sehr stark gespielt und hatte diesmal keine Probleme mit meinem Auf- und Rückschlagspiel", erklärte Franziska. Sein nächster Herausforderer ist Südkoreas Weltranglistensechster Lee Sangsu.

Eine Stunde später begonnen: Ovtcharov genervt

Der wie entfesselt aufspielende Slowene Deni Kozul war kurz davor, Dimitrij Ovtcharov bei der Nachtschicht in Ungarns Hauptstadt bis nach halb elf in den siebten Satz zu drängen. Mit rund einer Stunde Verspätung hatte das Duell wegen vorangegangener, längerer Spiele begonnen. Ovtcharov war auch nach seinem Sieg noch sichtlich und vor allem hörbar genervt. "Ich war der klare Favorit, habe aber durch die Verzögerung gar nicht in mein Spiel gefunden. Ich habe durchweg keine gute Leistung gebracht. Das einzige, was heute positiv war, ist, dass ich gewonnen habe." Wenigstens kann der World-Cup-Sieger von 2017 am Mittwoch halbwegs ausschlafen. Sein Match gegen Bastian-Steger-Bezwinger Tomislav Pucar aus Kroatien ist für 14 Uhr angesetzt.

Gleich zweimal markierte Taiwan das Aus im für die beiden im Einzelwettbewerb verbliebenen DTTB-Damen in Runde zwei. Die Berlinerin Nina Mittelham unterlag der bei der WM an Position sieben gesetzten Cheng I-Ching, die in den entscheidenden Phasen ihre größere Routine ausspielte - drei Durchgänge verlor die amtierende Deutsche Meisterin in der Verlängerung, hatte sich Satzbälle in den Durchgängen eins und zwei erspielt und eine hohe Führung im Fünften. "Das Spiel hat gezeigt, dass sie mit einer Top-Acht-Spielerin mithalten kann", kommentierte DTTB-Sportdirektor Richard Prause. "Dass Nina enttäuscht ist, zeigt die hohen Ansprüche, die sie an sich hat."

Schöpp: "Augenmerk liegt auf Olympia-Quali bei den European Games"

Petrissa Solja unterlag parallel in ihrem Zweitrunden-Match in der Hungexpo ihrer Langstädter Bundesliga-Teamkollegin Cheng Hsien-Tzu mit 0:4, hatte aber in den ersten beiden Durchgängen Chancen auf Satzgewinne. "Wir kennen uns sehr gut aus dem Training. Es ist natürlich schon schade, bei einer WM so früh auf eine Topspielerin getroffen zu sein", sagte Solja, die am Mittwoch an der Seite von Patrick Franziska im gemischten Doppel im Achtelfinale vertreten ist.

Bundestrainerin Jie Schöpp bilanzierte zum Einzel: „Als Trainerin bin ich natürlich nicht zufrieden, dass wir unter den besten 32 nicht vertreten sind. Aber ich kenne eben auch die individuellen Gründe dafür, und deshalb ist das Ergebnis zu akzeptieren." Unter anderem sei die Auslosung nicht vorteilhaft gewesen. "'Peti' Solja hat gegen eine Gegnerin spielen müssen, die ihr gar nicht liegt und heute dazu auch noch extrem gut gespielt hat. Erfreulich ist, dass eine junge Spielerin wie Nina Mittelham gegen die Nummer acht der Welt ein starkes Spiel gemacht hat und durchaus mehr als nur einen Satz hätte gewinnen können." Schöpp weiß: "Noch mehr als auf der WM liegt unser Augenmerk in dieser Saison auf den European Games in Minsk, wo es auch um die Olympia-Qualifikation geht." Die Europaspiele in der weißrussischen Hauptstadt finden Ende Juni statt.

Herren- und Damen-Doppel

Timo Boll und Patrick Franziskahaben erwartungsgemäß das Achtelfinale im Doppelwettbewerb erreicht. Das Odenwälder Duo besiegte in Runde zwei die Ägypter Mohamed El-Beiali/Ahmed Saleh mit 4:0. Am Mittwoch um 18.45 Uhr kommt es etwas überraschend zum Duell mit dem französischen Top-Doppel Tristan Flore/Emmanuel Lebesson, das die topgesetzten Japaner Masataka Morizono/Yuya Oshima in sieben Sätzen besiegt hatte. "Das Ausscheiden der Japaner heißt nicht, dass wir jetzt im Achtelfinale ein Freilos haben", mahnt Boll. "Im Gegenteil: Flore und Lebesson sind auch nicht viel schlechter als die Japaner. Wir haben gegen die Franzosen ja auch in Katar gespielt. Das war ein fast genauso knappes Ding wie gegen Morizono/Oshima. Das Match morgen ist absolut offen." Ebenfalls in der Runde der besten 16 stehen Chantal Mantz (Bingen/Münster-Sarmsheim)/Sabine Winter (Kolbermoor). Sie testen am Mittwoch um 18 Uhr die taiwanesische Kombination Cheng Hsien-Tzu/Liu Hsing-Yin.

Die Europameisterinnen im Doppel, Kristin Lang (Kolbermoor) und Nina Mittelham, mussten nach sechs Sätzen Chen Szu-Yu/Cheng I-Ching aus Taiwan zum Sieg gratulieren. "Zu Beginn war das Match offen. Am Ende waren die Taiwanesinnen aber überlegen und haben uns nicht zum Spiel kommen lassen", konstatierte Lang.

Herren-Einzel, 1. Hauptrunde: Ovtcharov, Boll und Franziska weiter / Aus für Qiu und Steger

Israels Nummer 330 der Weltrangliste konnte Dimitrij Ovtcharov bei dessen WM-Auftakt einige Male überraschen. "Mein Gegner hat ein paar richtig gute Bälle gespielt, und ich musste ein paar enge Situationen meistern", lobte Ovtcharov seinen Kontrahenten nach dem Match. "Das erste Spiel ist immer sehr wichtig, um ins Turnier zu kommen. Am Ende war es gut, ohne Satzverlust in die nächste Runde zu kommen."

Sichtlich erleichtert war Timo Boll nach seinem WM-Einstand im Einzel. Der Sechs-Satz-Arbeitssieg über Kroatiens Doppel-Europameister von 2011, Andrej Gacina, verlangte dem WM-Dritten von 2011 spielerisch, läuferisch und kämpferisch einiges ab. Patrick Franziska folgte Ovtcharov und Boll in Runde zwei - durch einen 4:0-Erfolg über Tamas Lakatos aus Ungarn.

WM-Debütant Dang Qiu konnte gegen Taiwans Shooting-Star Lin Yun-Ju gut mithalten, ein Satzgewinn gelang dem 22-jährigen Grünwettersbacher dennoch nicht. Das lag vielleicht auch an Qius etwas zu großem Respekt. "Lin Yun-Ju ist ein guter Spieler, aber ich denke nicht, dass ich mich vor ihm fürchten muss", erklärte der gebürtige Nürtinger. "Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr davon beeindrucken lassen, was alles von ihm erzählt wird, so dass ich mich etwas zu wenig auf meine eigenen Stärken konzentriert habe." Auch Qius Doppelpartner Bastian Steger ist im Einzel nach erfolgreich überstandener Qualifikation in Hauptrunde eins ausgeschieden. Bei seiner 15. WM-Teilnahme unterlag der Bremer dem Kroaten Tomislav Pucar in sieben Sätzen.

Damen-Einzel, 1. Hauptrunde: Lang und Winter ausgeschieden

Der dritte WM-Tag hatte in Budapest für Deutschland alles andere als erhofft begonnen. Kristin Lang unterlag der Tschechin Hana Matalova in einer Partie auf Augenhöhe, deren Ergebnis auch durchaus genauso für die Doppel-Europameisterin hätte lauten können. Trotz vieler Chancen und wechselhafter Führungen blieb Lang am Ende ohne Satzgewinn. "Ich hätte mindestens zwei der ersten drei Sätze gewinnen müssen. Ich habe aber pro Satz mindestens drei oder vier leichte Fehler gemacht, die mir sonst nie unterlaufen", sagte sie enttäuscht. Auch für Lang Bundesliga-Teamkollegin Sabine Winter ist das Einzelturnier vorzeitig beendet. Sie unterlag dem indischen Underdog Sutirtha Mukherjee in sieben Sätzen.

Petrissa Solja konnte gegen die belgische Außenseiterin Nathalie Marchetti beim 4:0 Kraft sparen für die anspruchsvollere Partie in der zweiten Runde am Abend. Ähnlich erging es Nina Mittelham wird beim 4:1 über Airi Avameri aus Estland.

DIENSTAG, 23.4.: DIE SPIELE DER DEUTSCHEN IN CHRONOLIGISCHER FOLGE 

Damen-Einzel, 1. Runde (128)
Kristin Lang - Hana Matelova CZE 0:4 (-9,-13,-10,-7)
Lang: "Ich hatte mir natürlich nicht vorgestellt, bei der WM in Runde eins 0:4 gegen eine Europäerin zu verlieren. Allerdings hätte ich mindestens zwei der ersten drei Sätze gewinnen müssen. Ich habe aber pro Satz mindestens drei oder vier leichte Fehler gemacht, die mir sonst nie unterlaufen."

Petrissa Solja - Nathalie Marchetti BEL 4:0 (8,2,6,10)
Solja:
"Es war ein etwas seltsames Spiel, weil es kaum Ballwechsel gab. Da habe ich nicht zu einem richtigen Rhythmus gefunden. Im zweiten Spiel gegen meine Bundesliga-Mannschaftskollegin muss ich mein bestes Tischtennis zeigen und direkt von Anfang an fokussiert sein."

Nina Mittelham - Airi Avameri EST 4:1 (9,5,-9,3,9)

Sabine Winter - Sutirtha Mukherjee IND 3:4 (8,-15,-9,5,6,-8,-6)
Winter:
"Es ist sehr ärgerlich, gleich mein erstes Spiel zu verlieren. Ausschlaggebend waren die Sätze zwei und drei, die ich eigentlich gewinnen muss. Sie hat auch gut gespielt, aber eigentlich sollte ich das Spiel auch so gewinnen."


Herren-Einzel, 1. Runde (128)
Bastian Steger - Tomislav Pucar CRO 3:4 (8,-10,5,-4,-8,10,-7)
Steger: "Das Match war vollkommen offen, leider mit dem schlechteren Ende für mich. Es war ein Match zweier guter Aufschläger. Ich hatte nie zuvor gegen ihn gespielt und muss zugestehen, dass er eine gute Rückhand hat, die ich nie ganz ausschalten konnte. Schade, schon in der ersten Runde draußen zu sein, aber ich habe ganz gut gespielt. Pucar ist in guter Form, das hat er zuletzt ja bei den Oman und Qatar Open bewiesen."

Dang Qiu - Lin Yun-Ju TPE 0:4 (-10,-7,-9,-10)
Qiu: "Schade, in dem Spiel war effektiv mehr drin. Im ersten, dritten und vierten Satz hatte ich meine Chancen: Wenn ich davon ein oder zwei gewinne, dann sieht das Match ganz anders aus. Lin Yun-Ju ist ein guter Spieler, aber ich denke nicht, dass ich mich vor ihm fürchten muss. Vielleicht habe ich mich etwas zu sehr davon beeindrucken lassen, was alles von ihm erzählt wird, so dass ich mich etwas zu wenig auf meine eigenen Stärken konzentriert habe. Ein Fazit möchte ich eigentlich noch gar nicht ziehen, da müssen sich die WM-Eindrücke erst noch setzen: Aber ich denke, ich habe bei dieser WM im Mixed, im Doppel und im Einzel gut gespielt, wäre natürlich aber gerne noch etwas länger im Turnier geblieben."

Dimitrij Ovtcharov - Michael Tauber ISR 4:0 (5,8,13,8)
Ovtcharov: "Das erste Spiel ist immer sehr wichtig, um ins Turnier zu kommen. Mein Gegner hat ein paar richtig gute Bälle gespielt, und ich musste ein paar enge Situationen meistern. Am Ende war es gut, ohne Satzverlust in die nächste Runde zu kommen."

Timo Boll - Andrej Gacina CRO 4:2 (8,-7,7,16,-7,8)
Boll: "Der Respekt war groß. Wir haben schon häufig gegeneinander gespielt, und ich habe auch schon einige Male verloren. Ich muss mir das Selbstvertrauen auch erst einmal holen und wenn es dann so ein heißer Kampf wird, verkrampft man auch schon mal - das war ein richtiger Kampf."

Patrick Franziska - Tamas Lakatos HUN 4:0 (7,6,9,9)https://tv.ittf.com/

Damen-Doppel, 2. Runde (32)
Lang/Mittelham - Chen Szu-Yu/Cheng I-Ching TPE 2:4 (8,-9,-4,-7,4,-4)
Lang: "Zu Beginn war das Match offen. Am Ende waren die Taiwanesinnen aber überlegen und haben uns nicht zum Spiel kommen lassen."

Mantz/Winter - Bruna Takahashi/Andrea Todorovic BRA/SRB 4:2 (-10,7,4,7,-8,9)
Winter:
„Es war ein gutes Doppel. Wir sind froh, in der Runde der letzten 16 zu sein und werden weiter angreifen.
Am Anfang waren noch nicht so viele Ballwechsel dabei, weil beide Seiten mit Qualität feste Bälle spielen können. Aber am Ende war es ein Spiel, das man sich gut anschauen konnte. Wir sind zufrieden mit unserer Leistung.“

Achtelfinale am Mittwoch um 18 Uhr
Mantz/Winter - Cheng Hsien-Tzu/Liu Hsing-Yin TPE

Herren-Doppel, 2. Runde (32)
Boll/Franziska - Mohamed El-Beiali/Ahmed Saleh EGY 4:0 (7,8,9,4)

Achtelfinale am Mittwoch um 18.45 Uhr
Boll/Franziska - Tristan Flore/Emmanuel Lebesson FRA, Tisch 2 - ITTF-Livestream
Boll, vorausschauend auf das Match: "Das Ausscheiden der Japaner heißt nicht, dass wir jetzt im Achtelfinale ein Freilos haben. Im Gegenteil: Flore und Lebesson sind auch nicht viel schlechter als die Japaner. Wir haben gegen die Franzosen ja auch in Katar gespielt. Das war ein fast genauso knappes Ding wie gegen Morizono/Oshima. Das Match morgen ist absolut offen."

Damen-Einzel, 2. Runde (64)
Mittelham - Cheng I-Ching TPE 1:4 (-10,-12,4,-2,-10)
Mittelham: "Ich bin enttäuscht. Die ersten beiden Sätze waren knapp, danach habe ich zu viele leichte Fehler gemacht. Grundsätzlich bin ich mit meiner Leistung zufrieden."
Sportdirektor Richard Prause: "Nina ärgert sich natürlich sehr, auf der anderen Seite wird sich Cheng I-Ching auch sehr freuen, dass sie dieses Spiel gewonnen hat. Dass Nina enttäuscht ist, zeigt die hohen Ansprüche, die sie an sich hat. Und das Spiel hat gezeigt, dass sie mit einer Top-Acht-Spielerin mithalten kann. Nina hatte in den ersten beiden Durchgängen jeweils Satzbälle und hat im letzten hoch geführt. Ich kann nicht sagen, ob sie die Partie am Ende hätte gewinnen können, aber sie hätte sie noch enger gestalten können.

Solja - Cheng Hsien-Tzu TPE 0:4 (-12,-9,-7,-7)
Solja: "Wir kennen uns sehr gut aus dem Training. Es ist natürlich schon schade, bei einer WM so früh auf eine Topspielerin getroffen zu sein."

Herren-Einzel, 2. Runde (64)
Boll - Lubomir Pistej SVK 4:0 (5,7,8,2)
Boll: "Mein Gegner heute Abend hat mir wesentlich besser gelegen als Gacina. Ich weiß gar nicht,  ob wir überhaupt schon vorher einmal gegeneinander gespielt haben. Er hat zwar einige etwas unorthodoxe Schläge, aber ich habe ordentlich gespielt und bin gut mit ihm zurecht gekommen."

Ovtcharov - Deni Kozul SLO 4:2 (-4,8,9,-8,7,10)
Ovtcharov:
"Ich war der klare Favorit, habe aber durch die Verzögerung gar nicht in mein Spiel gefunden. Ich habe durchweg keine gute Leistung gebracht. Das einzige, was heute positiv war, ist, dass ich gewonnen habe. Damit gehe ich schlafen."

Franziska - Anton Källberg SWE 4:2 (7,-9,-6,11,8,8)
Franziska: "Das war saueng. Anton hat heute sehr stark gespielt und hatte diesmal keine Probleme mit meinem Auf- und Rückschlagspiel. Der Ausgleich zum 2:2 war ungemein wichtig. Bei 3:1 hätte er noch mehr Oberwasser bekommen.
Es läuft super in allen drei Wettbewerben. Heute hatte ich zwar kleine Konzentrationslöcher, aber das Selbstvertrauen stimmt. Wenn ich mich jetzt noch etwas besser konzentriere, hoffe ich, dass es in den nächsten Tagen noch weit geht."

3. Runde (32) am Mittwoch
Franziska - Lee Sangsu KOR, 13 Uhr, Tisch 1 - ITTF-Livestream
Ovtcharov - Tomislav Pucar CRO, 14 Uhr, Tisch 2 - ITTF-Livestream
Boll - Masataka Morizono JPN, 16 Uhr, Tisch 3 - ITTF-Livestream

GESAMTÜBERSICHT HAUPTFELD - ALLE SPIELE DER DEUTSCHEN (22.4.-28.4.)

Herren-Einzel, 1. Runde (128) am Dienstag
Timo Boll - Andrej Gacina CRO 4:2 (8,-7,7,16,-7,8)
Dimitrij Ovtcharov - Michael Tauber ISR 4:0 (5,8,13,8)
Patrick Franziska - Tamas Lakatos HUN 4:0 (7,6,9,9)
Bastian Steger - Tomislav Pucar CRO 3:4 (8,-10,5,-4,-8,10,-7)
Dang Qiu - Lin Yun-Ju TPE 0:4 (-10,-7,-9,-10)

2. Runde (64) am Dienstag
Boll - Lubomir Pistej SVK 4:0 (5,7,8,2)https://tv.ittf.com/
Ovtcharov - Deni Kozul SLO 4:2 (-4,8,9,-8,7,10)
Franziska - Anton Källberg SWE 4:2 (7,-9,-6,11,8,8)

3. Runde (32) am Mittwoch
Franziska - Lee Sangsu KOR, 13 Uhr, Tisch 1 - ITTF-Livestream
Ovtcharov - Tomislav Pucar CRO, 14 Uhr, Tisch 2 - ITTF-Livestream
Boll - Masataka Morizono JPN, 16 Uhr, Tisch 3 - ITTF-Livestream

Damen-Einzel, 1. Runde (128)
Petrissa Solja - Nathalie Marchetti BEL 4:0 (8,2,6,10)
Nina Mittelham - Airi Avameri EST 4:1 (9,5,-9,3,9)
Sabine Winter - Sutirtha Mukherjee IND 3:4 (8,-15,-9,5,6,-8,-6)
Kristin Lang - Hana Matelova CZE 0:4 (-9,-13,-10,-7)

2. Runde (64) am Dienstag
Mittelham - Cheng I-Ching TPE 1:4 (-10,-12,4,-2,-10)
Solja - Cheng Hsien-Tzu TPE 0:4 (-12,-9,-7,-7)


Herren-Doppel
1. Hauptrunde (64)
Timo Boll/Patrick Franziska – Quadri Aruna/Olajide Omotayo NGR 4:2 (11,-11,-6,5,2,2)
Dang Qiu/Bastian Steger – Jonathan Groth DEN/Liam Pitchford ENG 2:4 (3,-6,-7,7,-9,-7)
2. Runde (32) am Dienstag
Boll/Franziska - Mohamed El-Beiali/Ahmed Saleh EGY 4:0 (7,8,9,4)
Achtelfinale am Mittwoch um 18.45 Uhr

Boll/Franziska - Tristan Flore/Emmanuel Lebesson FRA, Tisch 2 - ITTF-Livestream

Damen-Doppel, 1. Runde (64)
Kristin Lang/Nina Mittelham – Jamila Laurenti/Debora Vivarelli ITA 4:1 (5,5,3,-8,6)
Chantal Mantz/Sabine Winter – Paula Medina/Maria Perdomo COL 4:0 (0,6,10,5) 
2. Runde (32) am Dienstag
Lang/Mittelham - Chen Szu-Yu/Cheng I-Ching TPE 2:4 (8,-9,-4,-7,4,-4)
Mantz/Winter - Bruna Takahashi/Andrea Todorovic BRA/SRB 4:2 (-10,7,4,7,-8,9)
Achtelfinale am Mittwoch um 18 Uhr

Mantz/Winter - Cheng Hsien-Tzu/Liu Hsing-Yin TPE, Tisch 5 - ITTF-Livestream


Gemischtes Doppel
1. Runde (64)
Dang Qiu/Nina Mittelham – Cedric Nuytinck/Lisa Lung BEL 4:3 (-8,7,8,9,-7,-8.9)
Patrick Franziska/Petrissa Solja – Denis Ivonin/Yana Noskova RUS 4:0 (7,12,8,7)
2. Runde (32)
Qiu/Mittelham – Lubomir Pistej/Barbora Balazova SVK
Franziska/Solja – Samuel Kaluzny/Tatiana Kukulkova SVK
Achtelfinale am Mittwoch, 10 Uhr
Franziska/Solja - Lin Yun-Ju/Cheng I-Ching TPE, Tisch 4 - ITTF-Livestream


DAS SPIELSYSTEM

  • Die erste Hauptrunde im Herren- und Damen-Einzel wird mit jeweils 128 Spieler/innen ausgetragen. Die erste Hauptrunde im Herren-Doppel, Damen-Doppel und gemischten Doppel wird mit jeweils 64 Duos ausgetragen.

  • In den Einzelwettbewerben werden jeweils 64 Spieler gesetzt, 64 weitere müssen in die Qualifikation.

  • In den Doppelwettbewerben werden jeweils 32 Paare gesetzt, hinzu kommen 32 ungesetzte Paare aus der Qualifikation.

  • Alle Einzelbegegnungen des Hauptfelds sowie der Qualifikation werden auf vier Gewinnsätze (maximal sieben Sätze) gespielt.

  • Doppelbegegnungen der Qualifikation werden auf drei Gewinnsätze (maximal fünf Sätze) gespielt.

  • Doppelbegegnungen des Hauptfelds werden auf vier Gewinnsätze (maximal sieben Sätze) gespielt.

 

DIE DEUTSCHE DELEGATION IN BUDAPEST

Herren-Einzel: Timo Boll (Borussia Düsseldorf), Dimitrij Ovtcharov (Fakel Orenburg, Russland), Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken TT), Dang Qiu (ASV Grünwettersbach), Bastian Steger (SV Werder Bremen)
Herren-Doppel: Timo Boll/Patrick Franziska, Dang Qiu/Bastian Steger
Damen-Enzel: Petrissa Solja (TSV Langstadt 1909), Nina Mittelham (ttc berlin eastside), Sabine Winter, Kristin Lang (beide SV DJK Kolbermoor)
Damen-Doppel: Kristin Lang/Nina Mittelham, Chantal Mantz (TTG Bingen/Münster-Sarmsheim)/Sabine Winter
Gemischtes Doppel: Patrick Franziska/Petrissa Solja, Dang Qiu/Nina Mittelham

Trainerteam und sportliche Delegation: Richard Prause (Sportdirektor), Jie Schöpp (Bundestrainerin Damen), Wan Guohoui (Co-Trainer Damen), Jörg Roßkopf (Bundestrainer Herren), Lars Hielscher (Co-Trainer Herren), Sascha Nimtz (IAT Leipzig, Wissenschaftskoordinator), Rainer Kruschel (Delegationsleiter)

Medizinisches Team: Dr. Antonius Kass (Teamarzt), Christian Zepp (Team-Psychologe), Peter Heckert und Annette Zischka (Physiotherapeuten, OSP Hessen in Frankfurt am Main)

Schiedsrichterin: Kerstin Duchatz (Bochum)

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