Zitate zur Entscheidung im Fall Ovtcharov: "Ich bin überglücklich"

DTTB 15.10.2010

Frankfurt/Main. Dimitrij Ovtcharov ist "überglücklich", Timo Boll, der immer an seine Unschuld geglaubt hat, freut sich auch für "unseren Sport". Hier einige Zitate im Zusammenhang mit der Entscheidung des DTTB, das Doping-Verfahren gegen den 22-jährigen Weltranglistenzwölften und die Suspendierung mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Dimitrij Ovtcharov: "Ich bin überglücklich, dass der Deutsche Tischtennis-Bund heute meine Suspendierung aufgehoben und die Doping-Vorwürfe gegen mich fallen gelassen hat.

Obwohl ich für mich selbstverständlich immer wusste, niemals gedopt zu haben, bin ich sehr erleichtert, dass diese Tatsache nun für jedermann nachvollziehbar ist. Jetzt freue ich mich darauf, wieder für die deutsche Nationalmannschaft, meinen russischen Verein Gazprom Fakel Orenburg und bei zahlreichen internationalen Wettkämpfen spielen zu dürfen. Als nächstes großes Ziel habe ich den World Cup in Magdeburg vom 29. bis 31. Oktober vor Augen. Mein ganz großes Ziel aber bleiben die Olympischen Sommerspiele 2012 in London, die zwischenzeitlich so weit weg erschienen."

Timo Boll: "Ich freue mich für unseren Sport. Ich habe immer an die Unschuld von Dima geglaubt."

Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes

"Wir haben diesen Fall mit kühler Überlegung analysiert und von neutralen, wissenschaftlichen Instanzen analysieren lassen. Unsere Entscheidung haben wir auf Grundlage von Verantwortung sowie nach bestem Wissen und Gewissen getroffen."

Hans Wilhelm Gäb, Ehrenpräsident des Deutschen Tischtennis-Bundes

„Als Chef der Stiftung Deutsche Sporthilfe habe ich zur Einführung des Sporthilfe-Eids gegen Doping beigetragen und meine persönliche Position zu jeder Art von Betrug im Sport deutlich gemacht. Zum Kampf gegen Doping gehören im Einzelfall aber auch die Ermittlung von Fakten und die Verantwortung gegenüber dem Schicksal von Sportlern. Eine Verurteilung von Dimitrij Ovtcharov sähe ich angesichts der Indizienlage und der Expertenanalysen als großes Unrecht.“

 

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