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Anti-Doping

Einleitung

Die Anti-Doping-Bestimmungen des Deutschen Tischtennis-Bundes richten sich nach der Anti-Doping-Ordnung des DTTB nach dem NADA-Code (siehe auch DTTB-Satzung §§5, 8, 21, 22, 28, 39, 59, 60 sowie Wettspielordnung Abschnitt A3).

  • Die bisherige Anti-Doping-Ordnung des DTTB (2.0, Version 2010) gilt noch bis 31. Dezember 2014.
  • Die Anti-Doping-Ordnung 2015 des DTTB ist zwar schon vom DTTB-Präsidium beschlossen und in der Satzung des DTTB implementiert, ist aber erst ab 1. Januar 2015 offiziell gültig.

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ist die für die Dopingbekämpfung in Deutschland maßgebliche Instanz. Im Oktober 2004 beschloss die NADA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sportbund, dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland und den im Deutschen Sportbund zusammengeschlossenen Sportverbänden die Umsetzung der Vorgaben des World-Anti-Doping Code der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) das Anti-Doping-Regelwerk (NADA-Code) für den deutschen Sport. Am 1. Januar 2009 ist der vereinheitlichte WADA-/NADA-Code in Kraft getreten.

Dopingkontrollen

Die Organisation der Dopingkontrollen außerhalb des Wettkampfes in Deutschland wird von der NADA in enger Zusammenarbeit mit einer sportunabhängigen externen Institution wahrgenommen. Die NADA wählt hierbei die zu kontrollierenden Athleten aus; die Benachrichtigung der Athleten, die Probennahme und der Probenver­sand erfolgen durch den Auftragnehmer.

Kontrollhäufigkeit

Die NADA organisiert seit 1992 jährlich etwa 4500 so genannten Out-of-Competition Tests (Trainingskontrollen). Zusätzliche Kontrollen sind bei Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel möglich.

Die NADA legt bis zum Beginn eines jeden Jahres die Anzahl der auf jeden Verband entfallenden Kontrollen fest. Dabei werden in erster Linie Kadergröße der Verbände und Kaderzugehörigkeit der Sportlerinnen und Sportler berücksichtigt. Zudem wird auch der unterschiedlichen Gefährdung der Sportarten Rechnung getragen. In Abhängigkeit vom Wettkampfkalender werden die trainingsintensiven und dopinggefährdeten Phasen schwerpunktmäßig berücksichtigt.

Kontrollrahmen

Die NADA beschränkt ihre Aktivitäten standardmäßig auf Dopingkontrollen außerhalb des Wettkampfes (Out-of-Competition). Die Kontrollen bei Wettkämpfen werden vom jeweiligen Fachverband in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter organisert, können jedoch auch auf die NADA übertragen werden; ein Weg, den immer mehr Spitzenverbände gehen.

Der Kreis der zu kontrollierenden Aktiven umfasst grundsätzlich alle potenziellen Teilnehmer an nationalen und internationalen Meisterschaften. Dazu zählen neben den angehörigen A-, B-, C-, D/C-Kader auch ehemalige Kaderangehörige mit Reaktivierungschance und mögliche Teilnehmer an Meisterschaften ohne Kaderzugehörigkeit.

Informationen und Kontakt

Auf der NADA-Website finden Athleten, Trainer, Betreuer und Verbandsmitarbeiter sämtliche Informationen, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. Ansprechpartner beim Deutschen Tischtennis-Bund für diesen Bereich ist Leistungssportreferent Rainer Kruschel, E-Mail, Tel.: 069 695019-19.

Aktuelle Warnmeldung der WADA/NADA zu verbotener Substanz GW501516
http://www.doping-info.de/rubriken/07_info/090320.html

Links: Doping-Prävention

 

 

Gemeinsam gegen Doping
Der Präventionsauftritt der NADA bündelt alle Aktivitäten. Sämtliche Informationsangebote für die verschiedenen Zielgruppen (für Athleten, Trainer und Betreuer, Eltern, Lehrer und Anti-Doping-Beauftragte) sind auf einer Plattform zusammengefasst.

 

nadamed.de
Die Medikamenten-Datenbank zum Nachblättern.

 

Juniorbotschafter Anti-Doping

Aktueller Juniorbotschafter Anti-Doping des DTTB: Vu Tran Le, Düsseldorf

Mehr über den deutsch-französischen Jugendaustausch im Sport auf der dsj-Website