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Simon Sangals, einer der "Neuen" beim DTTB.

Drei neue Gesichter beim DTTB

Kerstin Breßler/BP 31.10.2016

Frankfurt. Sie sind schon fast keine neuen Gesichter mehr: Kerstin Breßler, Morris Liebster und Simon Sangals arbeiten seit einigen Wochen im DTTB-Generalsekretariat. Was sie hier machen, warum sie sich beim DTTB beworben haben und was sie mit Tischtennis zu tun haben, wir stellen die drei kurz vor.

Simon Sangals hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er spielt schon seit seinem 10. Lebensjahr Tischtennis und hat im Februar dieses Jahres erfolgreich seine B-Lizenz erworben. Er spielt aktuell beim TTV Weinheim West in der Verbandsklasse und hat vergangenes Jahr in Heppenheim in der Hessenliga aufgeschlagen. Der 26-jährige Wiesbadener hat vor kurzem in Darmstadt sein Bachelor-Studium der Sportwissenschaften und Soziologie abgeschlossen. Zur Finanzierung seines Studiums hat er jahrelang als Tischtennistrainer gearbeitet. Ebenfalls interessant: Sangals hat einen eigenen Youtube-Kanal namens „Tischtennis Lifestyle“ mit über 4.000 Abonnenten und ist vielleicht dem ein oder anderen als „TTR-Hunter“ bekannt. Hier gibt er sein Wissen aus dem Sportstudium und den Trainerausbildungen an seine Zuschauer weiter. Sangals wird hauptsächlich im Jugend- und Nachwuchsbereich arbeiten und folgt damit auf Kolja Rottmann, der intern in den Erwachsenensport gewechselt und die Stelle von Christian Back übernommen hat.

Morris Liebster, 35 Jahre alt, hat in der Berufswelt hingegen schon einige Erfahrungen gesammelt. Der Schweriner lebt zurzeit in Bad Vilbel und arbeitete zuvor beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und bei der Jettainer GmbH. Beim DOSB war er unter anderem für das Reisemanagement der deutschen Olympiamannschaft zu den Olympischen Spielen in Rio zuständig. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2017 wird er sich um die sehr umfangreiche Koordination der Visa kümmern und zudem die Aufgaben der in Elternzeit verweilenden Karina Franz übernehmen. Auch wenn Liebster nur in der Freizeit Tischtennis spielt, freut er sich auf seine neuen Aufgaben beim DTTB. Er spielt selbst Volleyball und Beachvolleyball und ist seit über 25 Jahren ein aktives Vereinsmitglied. Außerdem schaut er sich auch gerne Sportveranstaltungen an und war bei solchen auch schon als Volunteer im Einsatz. Neben dem Sport kocht er gerne oder geht auf Reisen.

Kerstin Breßler, 19 Jahre, hingegen ist extra für ihren einjährigen Bundesfreiwilligendienst beim DTTB nach Frankfurt gezogen. „Ich möchte zumindest für ein Jahr in gewisser Weise mein Hobby zum Beruf machen“, sagt sie. Sie ist sich noch unsicher, was sie studieren soll und möchte das Jahr beim DTTB zur Orientierung nutzen. Breßler wird überwiegend im Bereich Sportentwicklung tätig sein und hier die Aufgaben ihres Vorgängers Michael Hatke übernehmen. Sie spielt selbst seit dem Grundschulalter Tischtennis und wird im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes ihre C-Lizenz erwerben.


Die Beweggründe der anderen beiden sind ähnlich. Sangals Leidenschaft war schon immer der Tischtennissport und deshalb kam die Stelle wie gerufen für ihn. Als er die Ausschreibung sah ergriff er die Chance und bewarb sich. Er möchte sich für die Verbesserung des Jugend-Leistungssports in Deutschland einsetzen und hofft mit den Funktionären und Trainern im Bereich der Talentsichtung und Förderung effektiv zusammen zu arbeiten, mit dem Ziel, den Abstand zur Jugend-Weltspitze zu verringern. Für Liebster gab die Mitarbeit bei der Weltmeisterschaft 2017 den letzten Ausschlag für seine Bewerbung. Jedoch hat auch die persönliche Verbundenheit zum Tischtennis aufgrund des Besuchs einiger Veranstaltungen in Deutschland und Europa dazu beigetragen. Er möchte neue Erfahrungen in der Verbandsarbeit und insbesondere im Leistungssport sammeln. Zusätzlich ist der Kontakt mit den Spielern, Trainern, usw. ebenfalls eine interessante Komponente für ihn.

Die ersten Wochen haben die neuen Mitarbeiter auch schon „überstanden“. Sie heben allesamt die entspannte und angenehme Atmosphäre im Generalsekretariat hervor. Auch wenn Vieles noch neu und unbekannt ist, stehen ihnen die Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite. So können alle gleich von Anfang an eigenständig die neuen Aufgaben erledigen. Sie freuen sich auf ihre Zeit beim DTTB und natürlich auf die am 29. Mai 2017 startende Weltmeisterschaft, in die alle drei involviert sein werden.

 

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