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Großer Andrang für Freizeittischtennis in Hamburg
Freizeitsportgruppen sind eine Chance: Mehr als eine Halle und ein Übungsleiter wird nicht benötigt

Frei.Zeit.Tischtennis! ist in Hamburg „in“

G.E. / M.S. 23.06.2022

Hamburg. "Niemand hat sich um mich gekümmert.“ Oder: „Die Tische waren durch Mannschaftsspieler belegt, die nicht mit mir spielen wollten.“ So oder so ähnlich ist es von vielen Freizeitspielern zu hören, nachdem diese zum ersten Mal ein Tischtennistraining besuchten und die Sporthalle anschließend enttäuscht wieder verlassen haben. Oft fehlt ein Kümmerer und beziehungsweise oder es mangelt häufig an Bereitschaft, mit neuen Leuten zu trainieren, welche bislang kaum tischtennisspezifische Fertigkeiten beherrschen. Durch fehlendes Kümmern und schlussendlich fehlende Angebot  verpassen viele Vereine die Chance, mit Freizeitspielern eine neue Zielgruppe im Verein für sich zu gewinnen. Wie dies jedoch einfach und systematisch funktionieren kann, zeigen wir an einem Praxisbeispiel der Tischtennisgemeinschaft Hamburg-Nord auf. Denn durch die Einrichtung einer Freizeitgruppe „müssen“ nicht einzelne Mannschaftsspieler mit neuen Spielern trainieren, sondern die Freizeitspieler treffen in der Gruppe auf Gleichgesinnte. Unsere Kampagane Frei.Zeit.Tischtennis! bietet hier Vereinen viele neue Möglichkeiten.

Eltern von Jugendspielern machen den Beginn

Alles begann im Jahre 2016. Der Verein verzeichnete ein Wachstum im Jugendbereich. Und wo Jugendliche spielen, sind deren Eltern meist nicht weit. Um mehrere Familienmitglieder einzubeziehen, richtete die TTG Hamburg-Nord ein Eltern-Kind-Turnier aus, bei dem jeweils ein Elternteil beziehungsweise Familienangehöriger mit einem Kind in einem Zweier-Team antrat. Einige Eltern bekundeten anschließend schnell ihre Motivation an einem Einsteigertraining für Erwachsene. Das nahm der Verein zum Anlass, gezielt das Interesse an einer Freizeitgruppe abzufragen. Von den Eltern gaben sieben bis acht eine positive Rückmeldung. Schon bald wurde die Freizeitgruppe eingerichtet, die sogar direkt mit zwölf motivierten Teilnehmenden an den Start ging. Weitere Interessenten kamen im Laufe der Jahre von sich aus oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda hinzu. In den letzten beiden Corona-Jahren gab es sogar ein Überangebot an Trainingsinteressenten. Eine gut laufende Trainingsgruppe macht oft ohne weiteres Zutun auf sich aufmerksam. Doch nicht alles beruht auf Bruder Zufall.

Gezielte Hinweise auf der Homepage

Für die Werbung von Mitgliedern ist eine gezielte Ansprache der Freizeitspielenden von Vorteil. Auf der Homepage installierten die Hamburger im Menü eine eigene Auswahlmöglichkeit „Erwachsene Hobby“. Potenzielle Neumitglieder können sich so sicher sein, dass sie willkommen sind und auf sie ein auf speziell zugeschnittenes Sportangebot wartet. Bei etwaigen Nachfragen gibt es sofort einen konkreten Ansprechpartner, direkt auf der Homepage mit Kontaktadresse und Foto zu finden

Auf der Homepage können die Interessenten zwei fixe Trainingsmöglichkeiten pro Woche und zusätzlich drei weitere am Wochenende entdecken. Die Trainingsgelegenheiten am Wochenende sind oft angefragt. Der Samstagvormittag beispielsweise eignet sich perfekt zur gezielten Ansprache von Familien.

Spielerinnen und Spieler wollen etwas Lernen

Doch wie funktioniert eine solche Hooby-Trainingseinheit? Das Training beginnt mit einem freien Einspielen von etwa 15 Minuten. Die Mitglieder wollen vom Alltagsstress runterkommen und sollen in Ruhe die Möglichkeit haben, im Training anzukommen. Danach werden drei Übungen gespielt. Einer der Trainer der TTG Hamburg-Nord, Jan Rüsmann, erklärt: „Die sportliche Weiterentwicklung ist auch bei Freizeitspielern eine wichtige Möglichkeit, die langfristige Motivation für den Tischtennissport zu stärken.“ Nach den Übungen werden Matches gespielt. Wer denkt, er habe noch nicht genug geübt, erhält auf Wunsch auch gerne noch ein zusätzliches Balleimertraining. Zudem steht ein Ballroboter bereit, der bei Bedarf ausgepackt wird. Klingt soweit ähnlich wie ein Mannschaftstraining, oder? Rüssmann sagt dazu: „Sicherlich kann man bei Mannschaftsspielern grundsätzlich von einer höheren Leistungsbereitschaft ausgehen, während man bei einer Freizeitgruppe verstärkt die individuelle Zielsetzung des Trainings beachtet werden muss.“

Vorteile von Freizeitspielern

Die Vorteile durch die Installation einer speziell freizeitorientierten Gruppe sind enorm. Freizeitspieler bedeuten nicht nur neue Mitglieder. Freizeitspieler sind sogar kostenarm – es fallen keine Ausgaben für Mannschaftsmeldungen oder Spielberechtigungen an. Zudem kommen mit neuen Mitgliedern nicht nur neue Personen, sondern auch neue Persönlichkeiten mit in die Vereine. Aus Sicht von Jan Rüssmann bietet das dem Verein einen großen Mehrwert: „Durch die Integration von Freizeitspielern bieten sich Vereinen vielfache Möglichkeiten, die gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Für die TTG Hamburg-Nord besonders relevant ist die Gewinnung von Ehrenamtlichen, die Verbreiterung der Mitgliederbasis sowie die mittelfristige Möglichkeit, Wettkampfspielerinnen und Wettkampfspieler für Mannschaften in den niedrigeren Spielklassen zu rekrutieren.“ Hamburg ist auch hier ein gutes Beispiel: Die TTG konnte über die Freizeitgruppe einen engagierten neuen Materialwart gewinnen können. Alles ist denkbar: Möglicherweise kommt über die Einrichtung einer Freizeitgruppe ein IT-ler Gefallen am Tischtennis und Eurem Verein, der sich gerne mit um die Homepage kümmert. Oder ein Banker, der die Kasse am Laufen hält und neue Ideen fürs Trikotsponsoring mitbringt. Und so weiter und so fort.

Anregungen in der Kampagne

Ihr habt ebenfalls Interesse, eine neue Freizeitgruppe aufbauen oder eine andere Aktion unserer Kampagane Frei.Zeit.Tischtennis! zu starten? Anregungen, Infos sowie Unterstützung dafür finden Sie auf den weiteren Unterseiten. Oder haben Sie sogar schon konkret eine Idee geplant? Dann unterstützen Sie Tischtennis Deutschland mit Ihrer Anmeldung in unserem „Anmeldeportal“!

Als Ansprechpartner bei allen Anliegen rund um die Kampagane Frei.Zeit.Tischtennis! steht Ihnen Gabriel Eckhardt (freizeit@tischtennis.de, 069 695019-38) aus der Sportentwicklung des DTTB zur Seite.

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