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Drei Tage Spaß ist für die minis beim Bundesfinale garantiert (Foto: Müller)
Dabei sein ist alles / Tolles Rahmenprogramm an allen drei Tagen

Bundesfinale in Saarbrücken: 36 minis ganz groß!

MS 27.05.2022

Frankfurt/Saarbrücken. 36 minis stehen von Freitag bis Sonntag ganz groß im Mittelpunkt. Denn nach zwei pandemiebedingten Absagen werden nun in Saarbrücken in der Saison 2021/2022 endlich wieder die Bundessieger der mini-Meisterschaften gekürt. Auf die Teilnehmer am Finale - 18 Mädchen und 18 Jungen aus den 18 Landesverbänden in der Altersklasse bis zehn Jahren - wartet in der Hermann-Neuberger-Sportschule drei Tage lang ein tolles Tischtennis- und Rahmenprogramm. Ausrichter des Bundesfinales ist der Saarländische Tischtennisbund, für den mit dem Stelldichein der minis aufregende Wochen beginnen: Nur eine Woche später ist STTB in Völklingen Austragungsort der Deutschen Seniorenmeisterschaften, am 25./26. Juni ist Saarbrücken dann Gastgeber des nationalen Highlights des Jahres, der Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren.

Buntes Rahmenprogramm mit vielen Höhepunkten

Wenngleich die besten mini-Mädchen und mini-Jungen aus ganz Deutschland natürlich ganz besonders dem spannenden Tischtennis-Turnier entgegenfiebern, bei dem am Samstag und Sonntag die beiden Bundessieger ermittelt werden, die Tagesordnung hält eine Vielzahl erinnernswerter Momente für die Teilnehmenden bereit. So stehen  in Saarbrücken neben dem Wetteifern um die beiden Titel ein gemeinsamer Besuch des Wildparks, ein Abend mit einem bekannten Zauberer, ergänzende Programmpunkte aus dem Tischtennissport und natürlich die für die Kids ebenfalls spannenden Übernachtungen in der Sportschule auf dem Programm.

Nach der Anreise und dem gemeinsamen Kennenlern-Abend am Freitag wird am Samstag Sloweniens ehemaliger Nationaltrainer Joze Urh, in Diensten des 1. FC Saarbrücken stehender Entdecker und Förderer der Weltklassespieler Darko Jorgic und Bojan Tokic, vor Beginn der Wettkämpfe mit den Mädchen und Jungen eine tolle Trainingseinheit absolvieren. Am Sonntag dürfen sich die Teilnehmer und die Besucher des Bundesfinales nicht nur auf die sportlichen Entscheidungen, sondern zudem auf einen unterhaltsamen Showkampf erster Gütekategorie freuen. Dass dieser den Kids und den Besuchern der Hermann-Neuberger-Sportschule in unvergesslicher Erinnerung bleiben wird, dafür werden die deutschen Nationalspieler Fanbo Meng und Yuan Wan sorgen. Meng ist DM-Dritter des Vorjahres und aktuell in der Herren-Weltrangliste die Nummer 85 der Welt. Die ehemalige U21-EM-Finalistin Wan wird in der Weltrangliste auf Position 114 notiert.

Karolina und die minis wünschen sich nichts mehr als das Kriegsende

Mit der Reise nach Saarbrücken erfüllt sich für 36 minis aus ganz Deutschland ein Traum. Derzeit allerdings stehen erst 35 der 36 Namen fest, denn nicht alle Qualifzierten können beim Bundesfinale an den Start gehen. So musste Lina Ullrich aus dem sächsischen Waldheim kurzfristig in dieser Woche wegen einer Erkrankung absagen. Marita Bugenhagen, die unter anderem für die mini-Meisterschaften verantwortliche Leiterin des Referats Breitensport beim DTTB, berichtet: "Lina war ganz traurig und betrübt, dass sie nicht dabei sein kann. Wir versuchen derzeit, dass eine Zweitplatzierte der Verbandsentscheide ihren Platz einnimmt, nur die Bestätigung steht noch aus."

Wie sehr manchmal das Schicksal den Lauf der Dinge beeinträchtigt, dafür steht besonders beispielhaft auch der Name einer anderen Spielerin. Karolina Hud fand aufgrund des nun bereits mehr als drei Monate tobenden Angriffskrieges Russlands in ihrem Land als früher Flüchtling den Weg aus der Ukraine nach Langenhagen bei Hannover, wo ihr Talent nicht lange verborgen blieb. Nach Saarbrücken reist die Vertreterin des niedersächsischen Verbandes, die sich auf dem von allen Teilnehmenden ausgefüllten Fragebogen nichts sehnlicher wünscht, als das sofortige Kriegsende, zusammen mit ihrer Mutter und ihrer tischtennisspielenden älteren Schwester. Die Kosten für den Aufenthalt der gesamten Familie übernimmt der DTTB. Wie sehr die Kinder auf die aktuellen Geschehnisse reagieren, zeigt auch Sehnsucht Nummer eins von Emmi Sievers. Die zehnjährige Schleswig-Holsteinerin aus Fockbek, die Ungerechtigkeit nicht ausstehen kann, wünscht sich ebenfalls an allererster Stelle Frieden. Bemerkenswert: Der Wunsch nach einem Ende des Krieges und nach Frieden ist der mit Abstand am meisten genannte Wunsch in der Liste der Kids und hängt thematisch selbst das Coronavirus, dass die beiden letzten Austragungen des Bundesfinales verhinderte, um Längen ab.

Wie eigentlich alle Teilnehmenden, so ist auch die ebenfalls zehn Jahre alte Sarah Manhart aus Baden ganz auf Tischtennis fixiert. Zwar rangiert bei ihren drei Lieblingswünschen "mehr Zeit für Tischtennis" nur an zweiter Stelle, dafür beschreibt sie pfiffig schon in Wunsch eins, wo die Zeit denn am liebsten herkommen soll. Die Heppenheimerin plädiert vehement für einen zusätzlichen Tag in der Woche "zwischen Sonntag und Montag". Ganz geerdet zeigt sich hingegen eine "immer freundlich und gut gelaunte" Hamburgerin: Die zehn Jahre Elanur Yandim wünscht sich - in dieser Reihenfolge - Gesundheit, Glück und Erfolg.

Die drei nötigen Wünsche die es braucht, um ein Superstar zu werden, hält Alexander Mayer parat. Das acht Jahre Talent wohnt nicht nur im tischtennisbegeisterten Kolbermoor, der Bayer will auch gerne: 1. Weltmeister werden, 2. Timo Boll treffen und 3. gesund bleiben. Wen wundert da noch sein Statement in der Rubrik 'was ihr noch über mich wissen solltet': Die Antwort lautet: "Dass ich ehrgeizig bin". Beste Voraussetzungen für eine lange Tischtenniskarriere!

Drei Wünsche, die ohne jeden Schatten eines Zweifels auch auf die Zustimmung aller anderen minis treffen, kommen übrigens aus der Pfalz. Wunsch eins des zehn Jahre alten Haßlochers Simon Braunstein lautet ganz clever: Zehn weitere Wünsche, Wunsch zwei: weniger Hausaufgaben und Wunsch drei: Längere Wochenenden. Beim dreitägigen Bundesfinale in Saarbrücken geht diese dritte Sehnsucht zumindest von Freitag bis Sonntag in Erfüllung!

Mehr 1,5 Millionen Teilnehmende in 39 Jahren mini-meisterschaften

Seit nunmehr 39 Jahren bereits schreiben die mini-Meisterschaften an ihrer einzigartigen, nicht endenden Erfolgsstory. Nach ihrem Auftakt im Jahr 1983 entwickelten sich die mini-Meisterschaften zu eine der erfolgreichsten Breitensportaktionen für Kinder im deutschen Sport überhaupt. In nunmehr 39 Jahren nahmen mehr als 1,5 Millionen Mädchen und Jungen an über 55.000 Ortsentscheiden teil, die sich Jahr für Jahr vom Norden bis zum Süden, vom Westen bis zum Osten über die gesamte Republik verteilen. Die mini-Meisterschaften sind eine Nachwuchsgewinnung- und Nachwuchsförderaktion des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), speziell entwickelt für Kinder im Alter von zwölf Jahren oder jünger. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob diese minis noch nie, nur selten oder bereits häufig zum Schläger gegriffen haben.

Unterstützt werden die mini-Meisterschaften von den Partnern des Deutschen Tischtennis-Bundes - ARAG, DONIC und schulsachen.de.

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