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Minnie Soo konnte die tolle Leistung vom Weil-Spiel in Weinheim nicht wiederholen, doch immerhin gelang ihr ein knapper Sieg gegen Sophia Klee (Bild: Armin Schimkat).
ESV Weil – SV Böblingen 1:6, TTC 1946 Weinheim – TSV Langstadt 2:6, SV DJK Kolbermoor – TSV Schwabhausen 5:5

Klare Siege für Böblingen und Langstadt, Remis im Bayern-Derby

Dr. Stephan Roscher 14.11.2022

Weil. Der Derby-Sonntag in der 1. Bundesliga Damen hielt, was er versprochen hatte. Auch wenn der ESV Weil gegen Spitzenreiter Böblingen im Baden-Württemberg-Derby mit 1:6 unter die Räder kam. Das Nordbaden-Südhessen-Derby Weinheim vs. Langstadt endete mit einem 6:2-Erfolg der Gäste, doch es ging viel enger zu, als es das Endergebnis vermuten lässt. Das äußerst spannende Bayern-Derby in Kolbermoor endete einmal mehr mit einer leistungsgerechten Punkteteilung.

 

ESV Weil – SV Böblingen 1:6

Durch ihren 6:1-Sieg beim ESV Weil am Rhein verteidigten die Tischtennis-Spielerinnen der SV Böblingen eindrucksvoll die Tabellenführung in der Bundesliga und revanchierten sich gleichzeitig für das letztjährige Aus gegen die Südbadenerinnen in den Play-offs um die deutsche Meisterschaft. Die Schwaben scheinen in der Tat Spaß daran gefunden zu haben, sich die Bundesligatabelle von ganz oben anzuschauen. Im Vergleich zur letzten Saison, wo man das Geschehen ziemlich lange von ganz unten betrachten musste, dreht man nun den Spieß herum – und das tut allen Beteiligten, den Spielerinnen, den Trainern und dem Management, gut.

Weniger gut tut es den Gegnerinnen, so heute den Weilerinnen, die mit einer solch hohen Niederlage natürlich nicht gerechnet hatten – insgeheim hatte man gehofft, Gotsch und Co. wenigstens einen Punkt abtrotzen zu können. Aber am Ende war es schon eine recht deutliche Angelegenheit, wie 7:18 Sätze aus Sicht der Gastgeberinnen dokumentieren. Natürlich waren auch einige sehr enge Sätze dabei, die fast alle an Böblingen gingen, aber dass die Unterschiede in der Bundesliga nicht gewaltig sind und am Ende der gewinnt, der mehr Nervenstärke zeigt und in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf bewahrt, ist nichts Neues.

Nach dem 2:0-Traumstart in den Doppeln konnte Böblingen unverzüglich nachlegen. Im vorderen Paarkreuz zog man durch zwei 3:0-Erfolge fast schon uneinholbar auf 4:0 davon – eine Annett Kaufmann in Galaform ließ der Serbin Izabela Lupulesku kaum Zeit zum Luftholen und Qianhong Gotsch musste gegen die junge Kroatin Hana Arapovic zwar zwei Sätze hart arbeiten, um dann im dritten Durchgang jedoch keinen Zweifel mehr aufkommen zu lassen.

Die Ukrainerin Ievgeniia Sozoniuk ließ durch ein 3:0 über Leonie Hartbrich für kurze Zeit Hoffnung aufkommen, zumal auch Vivien Scholz gegen die Taiwanerin Lin Chia-Hsuan keineswegs chancenlos war. Scholz gewann den ersten Satz und konnte im zweiten Durchgang sechs Satzbälle nicht nutzen, um diesen schließlich mit 17:19 zu verlieren. Lin sicherte sich auch die folgenden beiden Sätze, die ebenfalls umkämpft waren, aber nicht in die Verlängerung gingen. Beim Zwischentand von 1:5 war jedem klar, dass für den ESV an diesem Nachmittag nichts mehr gehen würde. Izabela Lupulesku gab dennoch alles gegen „Hongi“ Gotsch und egalisierte zwei Satzführungen der Böblinger Tischtennis-Ikone. Im letzten Durchgang hatte Weils Nummer eins jedoch ihr Pulver verschossen und Gotsch gewann mit 11:3.

„Über die Höhe der Niederlage sind wir schon etwas enttäuscht“, gestand Doris Spiess ein. „Böblingen war zwar heute die bessere Mannschaft, aber das Ergebnis fiel doch zu hoch aus.“ Weils Abteilungschefin fügte hinzu: „Wir wussten, dass es schwer wird, Böblingen steht nicht ohne Grund auf Platz eins der Tabelle. Unsere Spielerinnen kamen trotz guter Leistung heute einfach nicht an den Böblingerinnen vorbei, die immer eine Antwort auf unsere Angriffe hatten. Einzige Ausnahme war Ievgeniia Sozoniuk, die gegen Leonie Hartbrich punkten konnte. Kompliment an Böblingen, die von Beginn an hochkonzentriert und motiviert zur Sache gingen.“

"Es war wie gegen Bingen eine geschlossene Mannschaftsleistung“ kommentierte SVB-Trainerin Evelyn Simon. „Das 2:0 nach den Doppeln war super, kam für mich aber schon etwas überraschend. Hongi und Annett waren vorne souverän. Lin hat die unangenehme Aufgabe gegen Scholz gelöst, Leonie war stark im Doppel.“ Manager Frank Tartsch, der nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Sönke Geil auch als Coach einspringen musste, ergänzte: „Das Ergebnis täuscht etwas, wir haben bei vielen knappen Sätzen auch Glück gehabt. Der Auftritt unserer Mädels war auf jeden Fall erste Sahne. Jetzt schauen wir mal, wie es mit den kommenden beiden Heimspielen weitergeht.“

 

TTC 1946 Weinheim – TSV Langstadt 2:6

Durch den zweiten Bundesligasieg in Folge sind die Bundesliga-Frauen des TSV Langstadt nach ihrem bescheidenen Saisonstart zunächst einmal mit ausgeglichenem Punktekonto im Tabellenmittelfeld angekommen. Von dort soll es in den nächsten Wochen weiter nach oben gehen.

Seit Minnie Soo dabei ist, geht es bergauf, auch wenn die Hongkong-Chinesin am Sonntag gewiss nicht ihren allerbesten Tag erwischt hatte. Aber allein schon der Umstand, dass das Team auf allen Positionen gut besetzt ist und keine Ersatzspielerin benötigt wird, wenn Minnie aufschlägt, trägt zum Erfolg bei. Auch wenn sie nicht beide Einzel gewinnen kann, so wie heute in Weinheim, wo sie im Spitzeneinzel Yuan Wan unterlag. „Ich habe mein Bestes gegeben, doch es hat nicht ganz gereicht, um heute wieder zwei Spiele zu gewinnen“, so Minnie Soo. „Doch ich werde sicher einiges aus den Spielen lernen. Die Bundesliga ist sehr stark. Es ist aber klasse, dass die Mannschaft wieder gewonnen hat.“

Man muss natürlich auch sagen, dass Weinheim nicht auf sein bestes Quartett zurückgreifen konnte. Die Top-Brasilianerin Bruna Takahashi hatte kurzfristig abgesagt und von den Zugängen musste die Italienerin Giorgia Piccolin krankheitsbedingt passen, während die Kroatin Mateja Jeger wegen einer privaten Verpflichtung nicht zur Verfügung stand. Da die Nordbadener aber sieben Spielerinnen im Kader haben, kamen die restlichen vier zum Einsatz – und die spielten alles andere als schlecht.

Gerade Yuan Wan und Sophia Klee im vorderen Paarkreuz machten den Langstädter Assen das Leben schwer. Dennoch konnten oben drei Einzel gewonnen werden, wobei eine vorzüglich aufgelegte Chantal Mantz mit Siegen über Wan (12:10 im fünften Satz) und Klee (3:1) glänzte. Minnie Soo hatte schon gegen Sophia Klee mächtig kämpfen müssen und bei ihrem Fünfsatzerfolg einen Matchball abgewehrt. Gegen Wan verlor sie dann erstaunlich deutlich in drei Sätzen. Im hinteren Paarkreuz hatten Franziska Schreiner (3:0 gegen Jennie Wolf) und Tanja Krämer (3:1 gegen Luisa Säger) das Geschehen recht gut im Griff, wobei aber Krämer beim 11:5, 9:11, 11:9 und 17:15 auch einige enge Sätze überstehen musste. In den Doppeln hatte man sich 1:1 getrennt, Schreiner/Krämer hatten ihr Match gegen Säger/Wolf klar gewonnen, während Soo/Mantz ihren Gegnerinnen Wan/Klee nach fünf umkämpften Sätzen zum Erfolg gratulieren mussten.

Beim TTC 46 Weinheim trauerte man den verpassten Chancen nicht nach, sondern konnte das 2:6 professionell einordnen. „250 zufriedene Zuschauer und wir als Verantwortliche nicht unzufrieden - das sagt wahrscheinlich einiges aus“, so Macher und Manager Christian Säger. „Trotzdem sind wir natürlich nicht zu 100 Prozent glücklich, da bei 1:1 sowohl Yuan als auch Sophia Matchbälle hatten. Aber mit zwei kurzfristigen Ausfällen war leider dann nicht mehr drin. Für die nächsten drei Spiele werden wir komplett sein und dann unser Ziel Play-offs in Angriff nehmen.“

„Wir sind sehr glücklich, dass wir heute wieder zwei Punkte auf das Langstädter Konto einbuchen konnten“, freute sich Franziska Schreiner. „Auch wenn Weinheim in vermeintlich schwächerer Aufstellung angetreten ist, war es ein knapperes Spiel, als es das Endergebnis vermuten lässt. Unser Sieg war aber schon verdient.“ Schreiner lenkte auch den Blick auf die nahe Zukunft: „Wir haben noch ein straffes Programm in diesem Monat und hoffen, dass wir den Rückenwind durch unsere letzten beiden Siege in die kommenden Spiele mitnehmen können.“ „Das war ein schwieriges Spiel für uns“, sagte Langstadts Sportlicher Leiter Manfred Kämmerer nach der kurzweiligen Partie. „Aufgrund der Aufstellung von Weinheim hat wohl jeder mit einem klaren Sieg gerechnet. Letztlich war es das zwar vom Ergebnis her, vom Spielverlauf aber nicht. Die beiden knappen Spiele im vorderen Paarkreuz waren immens wichtig.“ Kämmerer fügte hinzu: „Schön, dass uns viele Langstädter Fans heute unterstützt haben. Das war enorm wichtig.“

 

SV DJK Kolbermoor – TSV Schwabhausen 5:5

Irgendwie hätte man sich das fast denken können: Das Oberbayern-Derby in Kolbermoor endete vor 178 Zuschauern mit einer Punkteteilung, dem vierten Remis zwischen dem SV DJK und Schwabhausen in Folge – in den Play-off-Viertelfinals der Vorsaison hatte man bekanntlich dreimal 5:5 gespielt. Egal, in welcher Konstellation die beiden Rivalen antreten und wer gegen wen spielt, irgendwie läuft es fast immer auf das Unentschieden hinaus. Andererseits ist es natürlich stets sehr spannend, oft bis zum letzten Ballwechsel, und die Fans sehen reichlich packendes Tischtennis und kommen voll auf ihre Kosten.

Zu Anfang sah es sehr gut aus für die Gastgeber, die beide Doppel für sich entscheiden konnten. Kristin Lang und Solomiya Brateyko siegten geradezu locker gegen Liu Yangzi/Orsolya Feher, während das Youngster-Duo Naomi Pranjkovic/Laura Tiefenbrunner ein tolles Match ablieferte und sich mit 3:2 gegen Sabine Winter/Alina Nikitchanka durchsetzen konnte. Defensivstrategin Linda Bergström legte nach mit einem 3:2 über Liu Yangzi, doch das Schlüsselspiel Kristin Lang und Sabine Winter ging an die Gäste, die Satzergebnisse dokumentieren, was für ein Krimi es war: 11:4, 10:12, 12:10, 11:13, 13:11 aus Sicht der Schwabhäuserin. Bei 0:4 wäre es für den TSV ganz schwer geworden, doch nach Winters Erfolg, der gewissermaßen das Signal zum Angriff war, waren die Gäste besser im Spiel.

Orsolya Feher glänzte beim 3:1 gegen Solomiya Brateyko – die Ungarin präsentierte sich in Topform. „Nesthäkchen“ Naomi Pranjkovic musste Alina Nikitchanka nach vier Durchgängen gratulieren – schon stand es 3:3. Sabine Winter, die einfach gekonnt gegen Abwehr agiert, brachte ihr Team gegen eine keineswegs schwache Linda Bergström sogar in Führung. Auch hier ging es über fünf Sätze. Doch dann war wieder Kolbermoor an der Reihe: Kristin Lang schlug Liu Yangzi mit 3:2 – Zwischenstand 4:4. Solomiya Brateyko stand kurz darauf Alina Nikitchanka gegenüber. Dieses Match stellte die große Chance auf Schwabhausens Sieg dar, denn das eigentlich letzte Spiel des Tages zwischen Naomi Pranjkovic und der überragenden Orsolya Feher war viel schneller beendet gewesen – Feher hatte mit 11:5, 11:4 und 11:9 gewonnen. Kolbermoors Ukrainerin behielt beim Gesamtstand von 4:5 gegen die weißrussische Abwehrkünstlerin aber die Nerven und siegte, selbstredend in fünf Durchgängen, sodass das Unentschieden in trockenen Tüchern war.

Da Kolbermoors Trainer Michael Fuchs nicht dabei war, der als Trainer mit dem deutschen Nationalteam bei der Para-WM im spanischen Granada im Einsatz war, hatte bei den Gastgebern die frühere Weltklassespielerin Krisztina Toth das Sagen am Rande der Bande. Toth kommentierte: „Die Doppel haben wir gut getroffen, das 2:0 war sehr wichtig. Danach Lindas Sieg gegen Liu, durch den wir 3:0 vorne lagen. Hätte Kristin dann noch gegen Sabine gewonnen, hätten wir es schon durchziehen können. Obwohl, gegen Schwabhausen hat Kolbermoor auch schon mal 5:0 geführt und am Ende war es dann ein 5:5.“ Das Fazit der Ungarin: „Auch wenn es sich ein bisschen banal anhört, so können wir letztlich doch mit dem Punkt zufrieden sein, denn Feher hat bei Schwabhausen extrem gut gespielt und Sabine war wie gewohnt sehr stark. Glückwunsch an beide Mannschaften, da sie ein sehr schönes Spiel vor vielen Zuschauern abgeliefert haben. Das war wirklich eine Werbung für das Damen-Tischtennis.“

„Ich denke, beide Teams hätte gewinnen können und bei beiden wäre es nicht unverdient gewesen“, so Schwabhausens Trainer Alexander Yahmed. „Nach 0:2 in den Doppeln gegen so ein starkes Team nimmt man das 5:5 gerne. Aber am Ende haben wir 5:4 geführt und es ging im letzten Spiel in den fünften Satz, da hätte ich den Sieg natürlich auch gerne genommen.“ Yahmeds Fazit: „Fakt ist, dass das 5:5 für beide Seiten okay ist und es letztendlich eine super Werbung für den Sport war, was mich sehr freut.“ 

 

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