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Rumäniens Beste: Bernie Scocs (Foto: ETTU)
Gastgeberinnen setzen sich mit 3:0 gegen Frankreich durch / EM-Endspiel am Sonntag um 12 Uhr

Titelverteidiger Rumänien ist Finalgegner der DTTB-Damen

SH 02.10.2021

Cluj-Napoca. Ein paar Konstante gibt es doch bei dieser EM der Überraschungen: Rumäniens Damen sind auch im Halbfinale ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben Underdog Frankreich mit 3:0 besiegt. Die Titelverteidigermannschaft ist in der K.-o.-Runde in den Einzeln unbesiegt und hatte in der Vorrunde lediglich gegen Italien einmal gepatzt. Hier unterlag die Einzel-Europameisterin von 2015 Giorgia Piccolin in fünf Sätzen. Gegen Frankreich markierte Samara am Samstagnachmittag gegen Prithika Pavade den ersten Punkt für ihr Team. Bernadette Szocs rang im Duell der Spitzenspielerinnen Yuan Jia Nan in fünf Sätzen nieder. Den Schlusspunkt setzte Daniela Dodean Monteiro.

Die Rumäninnen stehen am Sonntag im Endspiel der BT Arena von Cluj-Napoca den deutschen Damen gegenüber, die sich am Morgen gegen den EM-Zweiten von 2019, Portugal, durchgesetzt hatten. "Für uns ist hier alles möglich", sagte Bundestrainerin Tamara Boros nach dem Halbfinalsieg ihres Quartetts. Und Sabine Winter ergänzte: "Im Finale zu stehen ist perfekt, oder genauer: fast perfekt. Wenn wir morgen gewinnen, dann ist es endgültig perfekt. Es läuft gerade bei uns. Und nun wollen wir unseren Lauf auch am Sonntag fortsetzen. Wir sind heiß darauf, den Titel zu holen und werden morgen alles geben.“

Damen-Halbfinale am Samstag, 2. Oktober

Rumänien - Frankreich 3:0
Elizabeta Samara - Prithika Pavade 3:1 (9,8,-4,7)
Bernadette Szocs - Yuan Jia Nan 3:2 (6,-8,-5,11,9)
Daniela Dodean Monteiro - Pauline Chasselin 3:0 (11,9,4)

Deutschland - Portugal 3:1
Sabine Winter - Yu Fu 1:3 (-4,-7,8,-5)
Nina Mittelham - Shao Jieni 3:1 (7,9,-10,7)
Chantal Mantz - Ines Matos 3:0 (7,5,14)
Mittelham - Yu 3:1 (-9,8,11,6)

Sonntag, Finals, 3. Oktober
Damen: Deutschland - Rumänien, 12 Uhr
Herren: Deutschland - Russland, 15.30 Uhr

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