1. FC Saarbrücken, v.l. Bojan Crepulja (Ersatzspieler), Trainer Matthias Landfried, Joao Monteiro, Bojan Tokic, Bastian Steger (Foto: Verein).

1. FC Saarbrücken: Der Traditionsklub aus dem Südwesten ist mehr als nur Geheimtipp

DTTL-Mediendienst; Dr. Stephan Roscher 26.12.2010

Der Geheimtipp des LIEBHERR DTTB FINAL FOUR kommt aus dem äußersten Südwesten der Republik, auch wenn dieser Tipp so geheim nun eigentlich gar nicht ist. Es wäre gar nicht so verwunderlich, wenn Steger, Tokic und Monteiro in der Porsche-Arena für Furore sorgen und die drei Final-Four-erfahrenen Konkurrenten das Fürchten lehren würden. Selbst der Titelverteidiger und Triple-Gewinner 2009/10, Borussia Düsseldorf, zeigt Respekt vor den Saarländern.

Das Gründungsmitglied der Tischtennisbundesliga 1966, das insgesamt sechs Spielzeiten in den 60-er und 70-er Jahren im Oberhaus verbrachte, ist ein absoluter Traditionsklub, nicht bloß im Fußball, sondern eben auch im Tischtennis. Nach Jahrzehnten der Zweit- und Drittklassigkeit packte man nach der vorletzten Saison die Gelegenheit beim Schopf, dem tischtennisbegeisterten Saarland wieder großen Sport präsentieren zu können, und nahm den Aufstieg in die DTTL wahr. Dass an der Saar ein Bedürfnis besteht, Spitzentischtennis zu sehen, wird jedes Jahr im Januar erneut unter Beweis gestellt. Dann nämlich setzt spätestens der Run auf die Karten für das Schauturnier Energis Masters Cup in der regelmäßig mit 3.000 Tischtennisfans aus allen Nähten platzenden Joachim-Deckarm-Halle ein, in der auch der 1.FCS seine Heimspiele austrägt.

In der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg hatte man bereits eine starke, ausgeglichene Mannschaft am Start und die Blickrichtung ging von Anfang an nach oben. Ganz lange sah man wie ein sicherer Play-Off-Teilnehmer aus, um sich dann ausgerechnet in der Endphase der Saison eine Auszeit zu nehmen und am Ende hauchdünn zu scheitern. Damit dies nicht nochmals passiert, hat der ambitionierte Klub von der Saar, als dessen Sportlicher Leiter Tibhar-Seniorchef Erwin Berg, einst selbst FCS-Bundesligaspieler, fungiert, die Truppe nochmals gezielt verstärkt.

Gehalten wurde der Slowene Bojan Tokic, früher Publikumsliebling in Frickenhausen – Tokic zählt seit Jahren zu den europäischen Topspielern und reißt durch seine freundlich-extrovertierte Art die Fans mit. Zwar musste man den starken Kroaten Andrej Gacina nach nur einem Jahr wieder nach Charleroi ziehen lassen, holte aber mit DTTB-Nationalspieler „Basti“ Steger mehr als bloß Ersatz an die Saar. Der drahtige, nur 1,70 Meter große Bayer spielt in Europas stärkster Liga hoch positiv. Aber auch seine Mitspieler glänzen mit Bilanzen im Plus-Bereich. Zu diesen zählt seit dieser Saison auch der portugiesische Linkshänder Joao Monteiro, einst in Ochsenhausen unter Vertrag, der sich glänzend weiterentwickelt hat und ebenfalls zu den Leistungsträgern der Saarländer zählt. Kaum eine Mannschaft in der Liga ist derart ausgeglichen wie der FCS. Zudem passt es menschlich gut – Tokic, Monteiro, Steger und Trainer Landfried präsentieren sich als verschworene Gemeinschaft, in der jeder alles für den Erfolg tut.

Und der stellt sich auch ein. So liegt man punkt- und spielgleich mit Ochsenhausen auf Rang zwei der DTTL-Halbzeittabelle und sitzt mit bereits vier Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Play-Off-Platz dem Branchenprimus Düsseldorf im Nacken. Die letzten acht Pflichtspiele konnte man gewinnen, darunter auch die beiden Partien im ETTU-Cup, wo man erstmals teilnimmt und gleich hoch hinaus möchte. Das Viertelfinale ist jedenfalls schon einmal erreicht.

Am 26. Oktober triumphierte man im Viertelfinale des Ligapokals in der Grenzauer Zugbrückenhalle auf ganzer Linie und schaltete den ambitionierten Rivalen aus dem Westerwald mit sage und schreibe 3:0 aus – der Weg zum Final Four in der Porsche-Arena war frei. Und dort will man alles andere als den Prügelknaben abgeben und reist selbstbewusst nach Stuttgart.

Für den schwäbischen FCS-Trainer Matthias Landfried ist es fast ein Heimspiel. Der Wendlinger hofft auf einen Überraschungssieger: „Wir stehen derzeit auf Tabellenplatz zwei und gehören damit zu den besten vier Teams der DTTL, die sich ja allesamt für das LIEBHERR DTTB FINAL FOUR qualifiziert haben. Am 2. Januar wird das Beste, was das deutsche Tischtennis derzeit zu bieten hat, am Tisch stehen. Wir rechnen uns durchaus Chancen aus, auch wenn Borussia Düsseldorf natürlich der Topfavorit auf den begehrten Titel ist.“

 

Karten für das Event-Highlight im Tischtennis- und Konzertkalender sind noch unter www.DTTL.tv, www.easyticket.de, der Rufnummer 0711/ 25 55 555 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen im Großraum Stuttgart erhältlich. Wie im Vorjahr gibt es Tickets zudem unter www.proticket.de und unter der Rufnummer 0231/ 9172290. Für Tischtennisfans und andere sport- und musikbegeisterte Besucher bietet contenthouse zudem einen Gruppenrabatt: ab 10 Karten kostet das Ticket nur noch 26,50 Euro. Das reine Konzertticket für den Auftritt von Francisca Urio kostet 15,00 Euro.

 

Links zum LIEBHERR DTTB FINAL FOUR<o:p></o:p>

LIEBHERR DTTB FINAL FOUR: "Volle Halle und Bombenstimmung" als Belohnung<o:p></o:p>

„Mix aus Qualität und Unbekümmertheit“ – Interview mit Tiago Apolonia<o:p></o:p>

Promoter fürs LIEBHERR DTTB FINAL FOUR gesucht<o:p></o:p>

DONIC ist Tischausrüster des LIEBHERR DTTB FINAL FOUR<o:p></o:p>

Infos zu Cup+Concert auf www.DTTL.tv<o:p></o:p>

Ochsenhausen gewinnt den Pokal-Thriller und zieht ins Final Four ein <o:p></o:p>

„CUP+CONCERT“ in der Porsche Arena: Francisca Urio tritt beim Final Four auf<o:p></o:p>

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Deutsche Pokalmeisterschaft 2010/11 - Viertelfinale / Hauptrunde <o:p></o:p>

Webseite der DTTL

 

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