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Steht erneut im Halbfinale der Champions League: ttc berlin eastside, v.l. Britt Eerland, Kathrin Mühlbach, Sabina Surjan, Trainerin Irina Palina, Jessica Göbel, Nina Mittelham, Ding Yaping, Shan Xiaona (Bild: Verein).
ttc berlin eastside - SKST Plus Hodonin 3:2

berlin eastside schlägt Hodonin und steht im Halbfinale

Dr. Stephan Roscher 21.01.2022

Berlin. Der ttc berlin eastside, Titelverteidiger in der European Champions League Women, hat durch einen 3:2-Sieg im Rückspiel gegen den tschechischen Meister SKST Plus Hodonin das Halbfinale in der europäischen Königsklasse erreicht.

Nun, es war doch nochmal ein hartes Stück Arbeit, doch was zählt ist der Erfolg. Nachdem es zu Anfang beim Viertelfinal-Rückspiel fast nach einem Selbstläufer aussah – Nina Mittelham und Shan Xiaona legten rasch eine 2:0-Führung vor – kam doch noch etwas Sand ins Getriebe. Britt Eerland und Sabina Surjan mussten Niederlagen gegen sperrige Gegnerinnen quittieren, sodass erneut die ins Team zurückgekehrte Shan ran musste, um mit einem glatten 3:0 über Defensivkünstlerin Tetyana Bilenko die Sache rund zu machen.

Die Qualifikation für das Halbfinale war zu diesem Zeitpunkt aber schon längst geschafft. Dazu brauchte es nach dem glatten 3:0-Erfolg der Hauptstädterinnen im Hinspiel lediglich zwei Berliner Punkte, um der neuen „Golden Match“-Regelung zu entgehen. Und die waren bereits mit dem ersten Sieg von Shan (3:1 gegen Natalia Partyka) unter Dach und Fach. Im Auftaktmatch hatte eine souveräne Nina Mittelham der international gefürchteten Bilenko haushoch das Nachsehen gegeben (11:7, 11:5, 11:2).

Die Niederlagen des viermaligen Triple-Gewinners mussten Britt Eerland, die der schon im Hinspiel starken tschechischen Defensivspielerin Marketa Sevcikova in vier Sätzen, drei davon in der Verlängerung entschieden, unterlag, und die junge Sabina Surjan hinnehmen, die ihr in den Sätzen durchaus enges Match gegen die polnische Linkshänderin Natalia Partyka mit 0:3 verlor. Aber das war halb so wild und lediglich kosmetischer Natur.

„Letztlich ein klarer Sieg, da Nina und Xiaona einfach in einer anderen Klasse spielen als ihre Gegnerinnen aus Hodonin“, so das Urteil von eastside-Manager Andreas Hain. „Britt tat sich überraschend schwer gegen die nahezu unbekannte Abwehrspielerin aus Tschechien. Die eingewechselte Sabina Surjan ließ in den ersten beiden Sätze große Chancen aus und dann verliert man gegen die erfahrene Partyka. Aber genau diese Spiele braucht sie, um weiter zu kommen.“ Hain blickt nach vorne: „Jetzt müssen wir auch das Halbfinale konzentriert angehen um dann, hoffentlich vor Zuschauern, ein großes Finale zu spielen.“

 

Ergebnisse Rückspiel (21.01.)

Nina Mittelham – Tetyana Bilenko 3:1 (11:7, 11:5, 11:2)

Shan Xiaona – Natalia Partyka 3:1 (9:11, 11:8, 11:7, 11:9)

Britt Eerland – Marketa Sevcikova 1:3 (18:20, 12:10, 10:12, 7:11)

Sabina Surjan – Natalia Partyka 0:3 (10:12, 12:14, 7:11)

Shan Xiaona – Tetyana Bilenko 3:0 (11:8, 11:4, 11:4)

 

Ergebnisse Hinspiel (18.01.)

Tetyana Bilenko – Britt Eerland 2:3 (11:5, 6:11, 11:6, 10:12, 2:6)

Natalia Partyka – Nina Mittelham 0:3 (7:11, 7:11, 6:11)

Marketa Sevcikova – Lin Ye 2:3 (10:12, 11:6, 11:7, 8:11, 2:6)

 

European Champions League Women auf der Webseite der ETTU

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